Brez’nlogik

Am 3. Juni wäre Wolfgang Stegmüller 90 geworden. Zum Leben und Werk des vielleicht einflussreichsten analytischen Philosophen im „jungen“ Nachkriegsdeutschland kann sich der interessierte Leser am besten anhand von Franz von Kutscheras kurzem Nachruf in der Zeitschrift für philosophische Forschung 45/4 (1991), 596-598 informieren.

Ich muss zugeben, dass ich gelegentlich immer noch im einen oder anderen Band von Stegmüllers Probleme und Resultate (Berlin et al.: Springer, 1973-74) nachschlage. Aber im Ernst erscheint mir das strukturalistische Programm einer Wissenschaftstheorie, die objektiv befindet, was Wissen von Nichtwissen unterscheidet (ich weiß: ich pauschalisiere), maximalistisch. Und passé.

Zum Münchner Symposium seiner Schüler und Freunde (hier das Programm: http://www.stegmueller90.philosophie.uni-muenchen.de/programm/index.html) werde ich wahrscheinlich hingehen. Aber es wird sich wohl wie in einem Konzert mit Steely Dan-Songs anfühlen: Das waren die Seventies…

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