Eine Bouillabaisse und einen Blanc de Blancs, bitte…

Von miteinander nicht in Beziehung stehenden Lesern meiner Doktorarbeit musste ich gelegentlich hören, dass die schönste Passage derselben im Vorwort steht. Es handle sich um meinen Hinweis darauf, dass die wichtigen Diskussionen über Schwierigkeiten in meinem Studentenleben in den 90ern „bei einer Fischsuppe an der Donau oder an der Nordeuböischen Bucht“ geführt wurden.

Das ist gewiss kein großes Lob für meine Analyse von Kants Schematismusbegriff, den ich in der besagten Arbeit behandle. Aber immerhin ein Lob…

Immer wieder wird mir klar, dass den eigentlichen Segen über solche Gespräche im Wesentlichen nicht die Donau oder die Nordeuböische Bucht, sondern die Fischsuppe spendete. Und der Wein.

Zwar habe ich nichts dagegen, wenn beim Trinken die Wellen, die – so die falsche Legende – Aristoteles‘ Grab wurden, an meinen Füßen hin- und herrauschen, aber selbst in München habe ich mein Eck für eine ordentliche Bouillabaisse mit alkoholischer Ergänzung:

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Das Gespräch heute dort? Diesmal war es ein Selbstgespräch.

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