Tribalism in academia

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Verkommen Diskussionen über Sachen in Streit um Bräuche in einer Zunft, in einem Milieu, in einer Nation („Ich sehe ein, dass du da ein Argument hast, aber bei uns wird der Diskurs anders geführt“), dann ist Tribalismus im Spiel.

Einige der leidenschaftlichsten Attacken K.R. Poppers gegen die Feinde der offenen Gesellschaft gelten deren Tribalismus – als ob der Tribalismus ausgerottet werden könnte.

Machen wir uns nichts vor: Gegen den Tribalismus ist kein Kraut gewachsen – auch in der Wissenschaft nicht.

Das ist mehr als traurig. Denn das, was die Wissenschaft zu dem macht, was sie ist, ist die bewusste, wenn auch nie vollständige Bekämpfung des Tribalismus.

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The name for the attitude which is the case when the discussion shifts from a matter of fact to the conventions of a group, a sub-culture, a nation („I suppose you have a point there but here we have our own discourse“) is „tribalism“.

Some of K.R. Popper’s most passionate attacks against the enemies of the open society are directed against their tribalism. Popper was an optimist who thought that tribalism can be banned from social affairs.

I don’t think that it can even be banned from the sciences and from scholarship.

This is more than sad. What makes the sciences and scholarship what they are, is the suppression of tribalism.

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