Pocahontas

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Münchener Flughafen. Das SZ-Feuilleton frohlockt in naiver politischer Spontanität über das unreflektierte Rabaukentum meiner Landsleute, das sich aus den Grausamkeiten der Vergangenheit speist- Volksarmisten mit kreuzweise umhängter Munition – so wie mein Großvater sie liebte und schützte; Volksarmisten von damals und Politiker von heute, die den Gedanken nähren sollen: „Ach, es ist fast süß – so viel Primitivität! Pocahontas und Che in einem!“

Dazu nur eines: Liebe postkoloniale SZ-Leser, identifiziert, bitte, das repräsentativere griechische Individuum auf unten stehendem Foto.


Munich Airport. The leading Bavarian daily hails in naive rebel-and-easy-rider rhetoric the unreflected punk attitude of my compatriots who pretend to be wearing the guerilla ammunition.

I hear my Central European friends saying: „Oh, it’s so cute to be primitive: Pocahontas and Che at the same time!“ I have just one reply to this: Dear postcolonial friends, please identify the most representative Greek individual of this picture.

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