Days of 1438

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Was meine linken Freunde in den Verhandlungen zwischen der Eurogruppe und Griechenland sehen, ist der Versuch eines kleinen Landes, die notwendige Reform der Eurozone anzuregen.
Was ich sehe, ist eine Replik des Florentinums, jenes Versuchs der korrupten byzantinischen Elite, Hilfe von denjenigen zu erhalten, die sie weltanschaulich verachtete. Ein machtloser Kaiser und seine Gefolgschaft kommen in Florenz an. Sie wollen nicht argumentieren, um tiefgreifende Änderungen reifen zu lassen – sie haben keine Zeit. Sie verpulvern schnell ihre Worte, um schneller die ungeliebte Hilfe zu erhalten. Schaulustige Florentiner strömen herbei – nicht wegen der gelehrten Argumente, sondern um sich die exotische Kleidung der „Graeci“ anzuschauen.

………………………..

My leftist friends see in the negotiations between the Eurogroup and Greece the attempt of a small country to motivate its much bigger partners to reform at last the Eurozone.
I don’t share their view – I rather have a deja-vu. I’m in the Council of Ferrara-Florence. The powerless Greek emperor seeks the help of those whom his subjects ideologically despise most. He enters Florence with his custody. He won’t lose much time with making the case for changes that can be implemented only years later – he’s anxious to get help now. The streets are crowded. It’s not the political debate which attracted the people though. Someone said that these „Graeci“ have an exotic outfit. And the Florentines are a curious species.

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