Aquatic mereology

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Ein Grund, aus dem die Donau keine Philosophiehistorikerin ist, ist, dass sie ihre Quellen nicht angeben kann. Ihre Länge bemisst sich nach der Strecke zwischen dem Zusammenfluss der Brigach und der Breg, zweier Ströme an ihrem westlichen Ende, und ihrer Mündung – vom Schwarzwald zum Schwarzen Meer.

Nun gibt es am Rand der Brigach unweit von ihrem Zusammenfluss mit der Breg eine Quelle, die die Stadt Donaueschingen als „Donauquelle“ angibt.

Damit wäre die etwa vierzig Meter lange Rinne zwischen besagter Quelle und Brigach ein Teil der Donau, der von der restlichen Donau, die freilich halb Europa durchfließt, durch einen anderthalb Kilometer langen Teil Brigach getrennt ist.

Angenommen nun, es gibt verschiedene Mereologien je nach der Substanz des jeweiligen Ganzen, ist es wohl eine Plausibilitätsannahme der aquatischen Mereologie, dass Gewässer nicht durch Wasser getrennt sein können. Man kann rechts und links von einem Damm denselben Fluss haben, aber man kann zwischen der Quelle eines Flusses und den weiteren Lauf desselben nicht einen Teil eines anderen Flusses haben.

ENOUGH WITH SCROLLING

There can be no indication to the sources of the Danube – which is a (rather minor) among the many reasons for which the Danube is not a good historian of philosophy. It’s a rare case of a river whose length is defined as the distance between the confluence of two small rivers in the Black Forest in Southwest Germany, the Brigach and the Breg, all the way to the Black Sea – „black“ being here a coincidence.

Now, there is a source just near the place at which the Danube is said to begin. The local municipality calls it „the source of the Danube“. The fifty yards from this source to the Brigach are supposed to be part of the Danube although between the end of these fifty yards and the official beginning of the Danube there is an interlude of one mile Brigach.

Let’s assume that there are various mereologies depending on the substance in which we recognize a whole and its parts: it is plausible to say that aquatic mereologies do not allow for dividing parts of a river by means of assuming parts of other rivers among the parts. But, of course, you can have a dam between the parts.

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