The act and the art of the optative

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Mein Geburtstag ist einmal im Jahr. Viel zu oft… Der einzige Genuss, den ich diesem Tag abgewinnen kann, ist die Fröhlichkeit derer, die mich beglückwünschen. Ich habe nichts gegen das memento mori, aber das memento senectutem finde ich nervig.

Zusätzlich finde ich die Bedeutung der sprachlichen Äußerungen für Wünsche kompliziert. Schon in meiner Zeit als Student irritierte mich die arrogante Ablehnung gegen Wünsche, die ein Professor für politische Philosophie an der Universität Ioannina immer wieder äußerte. Beim Anblick seiner Gestalt im Korridor überlegte ich jedes Mal, ob ich ihm „guten Morgen“ habe sagen sollen oder nicht. Denn, wenn ich begrüßt hatte und er gutgelaunt war, verkündete er in marxistischer Selbstgefälligkeit, Wünsche wie „guten Morgen“, „herzlichen Glückwunsch“ usw. seien Überbleibsel einer primitiven Weltanschauung, die meinte, mit der Kraft der Wörter könnten wir jemandem Gutes tun. Wer an Wünschen ein Gefallen hat, so die Andeutung, kann gleich an Zauberei und jede Scharlatanerie glauben. Unter anderem war es der vulgäre Materialismus dieses Professors, der mich zur Lektüre von Austins How to Do Things with Words brachte. Bei Austin fand ich die Bestätigung meiner Vermutung, dass Wörter Wunder wirken – zwar nicht im Sinn der Psychokinese, jedenfalls aber im Sinn eines Einflusses auf das Netzwerk von Überzeugungen, die für unsere Lebenswelt immerhin wichtig sind. Wenn ich jemandem „guten Morgen“ sage, äußere ich damit, selbst wenn ich keine Lust habe, der genannten Person etwas Gutes zu tun, einen Willen, auf eine bestimmte Art verstanden zu werden: als eine gesellige, um Harmonie bemühte Person. Kaum sage ich dem unangenehmen Zeitgenossen „herzlichen Glückwunsch“ und er „vielen Dank“, signalisiert dieser Smalltalk für uns und für die Umstehenden eine Einstellung, die schließlich sozial wirksam ist.

Tief in meiner analytischen Venunft schlummern trotzdem die Bedenken. Wünschen soll gewiss eine mögliche-Welten-Semantik zu Grunde gelegt werden, und zwar eine, deren Zugangsrelation wie in der deontischen Logik irreflexiv ist. Der Grund: Es macht keinen Sinn, sich zu wünschen, was man bereits hat. Man wünscht sich ein glückliches neues, kein glückliches vergangenes Lebensjahr.

Aber die Sache ist viel komplizierter als die deontische Logik. Während es in der deontischen Logik durchaus passieren kann, dass ein moralisches Gebot befolgt wird (es gibt ein paar gute Menschen auf der Erde, Pessimismus hin oder her), beim Wünschen ist es sogar falsch, wenn das Gewünschte gerade zufällig der Fall ist! Mit anderen Worten kann ich mir oder anderen nur etwas wünschen, von dem ich annehme, dass es nicht der Fall ist. D.h. ich kann den altgriechischen Modus Optativus oder einen beliebigen Wunschoperator der modernen Sprachen verwenden (z.B. „Es möge…“), nur um Sätze zu bilden, von denen ich weiß oder mit gutem Grund annehme, dass sie nicht zutreffen („…Respekt vor dem Anderssein künftig in der Welt walten“) – jedenfalls noch nicht zutreffen.

Allerdings gibt es Sachverhalte, die weder der Fall noch wünschenswert sind. Etwa, dass das Gras rot wäre. Nun ist die Negation des Satzes „Das Gras ist rot“ wahr und deshalb ist der Sachverhalt, dass das Gras nicht rot wäre, ebenfalls nicht wünschenswert. Liebe Leser – ich weiß nicht, ob Sie folgen! – nicht alles, was ich mir nicht wünsche, ist so, dass ich mir sein Komplement wünsche! In einer optativen Logik brauchen wir einen Indifferenzoperator. Es ist echt vertrackt, die innere Logik der Wunschäußerung zu entwerfen. Die Differenzen zwischen ihr und der deontischen Logik sind nicht zu unterschätzen.

Dass Wünsche einen Sinn ergeben, weiß ich. Welchen Sinn sie ergeben – da muss ich diesen Faden weiter spinnen. Allen, die mir zum Geburtstag gratulierten, möchte ich wünschen, die fertig gesponnenen Gedanken mal zu lesen zu bekommen. Oder ein Glas Wein mit mir zu trinken, wenn das früher realisierbar ist.

Und nun die nicht mehr realisierbare Version meines Arguments. Austin starb, bevor ich geboren wurde. Aber da sind wir wieder beim Thema Geburtstag…

Austin revised

What you see above is a wish physically impossible to fulfil. Austin died before I was born. And this is the topic of this posting: my birthday a few days ago. Or, rather, the point of departure of the topic, in many ways.

My birthday is once a year, which is too often. The only thing I can enjoy about this is the happiness of those who send or tell me their wishes. Nothing against the memento mori. A memento senectutem, however, is unpleasant.

What adds to the problem is that I find the meaning of wishing complicated. When I was younger – much younger – the appearance of this professor of Political Philosophy at the end of this corridor in Ioannina always spoiled my day. I was unsure whether I had to say „good morning“ to him or not. Saying „good morning“ was a matter of manners. However when I did so and he was in this arrogant mood, he used to make a remark: wishes like „I wish you happiness“ or „good morning“ are a relic of the primitive weltanschauung which involved the view that words have the power to do things. What he suggested is that those who like wishes and the like can without much pains believe in wizzards and charlatans. It was this professor’s vulgar materialism which made me read Austin’s How to Do Things with Words. I read Austin’s book as a corroboration of my hypothesis that words can do miracles. No miracles like those in alleged cases of psychokinesis. But kind of, like when words influence a net of beliefs that turn out to be essential for our material living. When I say „good morning“, even if in the depths of my soul I don’t want to say „good morning“ to this nasty person, I express the intention to be understood in a certain way by this person and by all the others. I give hints to the result of being seen as a extroverted person who seeks for harmony. Tell them „good moring“ and listen to them saying „good morning“ to you and make yourself a part of a social experiment which is effective from the very first moment.

Yet, my analytic mind is full of doubts. the semantics that is adequate to wishing must be a Kripke semantics. One with an accessibility relation which is irreflexive, like in deontic logic. The reason for this is that it’s meaningless to wish to have had what I already had or have. It’s a happy new year we wish to each other, not a happy past year.

Despite its resemblance to deontic logic in this point, wishing is much more complicated than anything you know from logic. Deontic logic allows for moral rules to be kept in this world from time to time (there are some good folks on the planet after all, notwithstanding your pessimism…). However, when we wish things, we presuppose that they are not the case. The optative mood in Ancient Greek or the corresponding operator in modern languages (e.g. „There may…“) can be used only to form sentences (e.g. „… be a future in which people respect difference“) which I know or suppose not to be the case – at least not yet.

And there are more differences from deontic logic. There are events, for example, that are neither the case nor wished. „The gras becomes red“ describes such an event. But then we cannot wish the gras to become green because the gras is green and we cannot wish it to become non-green because it’s just alright when it’s green. Which drives us to the following desiderate when an optative logic is at stake: we need an indifference operator.

Yes, designing a logic of wishing is a difficult task. Until this job is done, we’ll know that wishes do make sense since Austin’s classical work is there to remind us this already, but we’ll have to analyse this sense. I wish all dear people who sent me their wishes for my birthday to have the opportunity to read a full analysis of optatives and I wish myself to be the author. Or, alternatively, I would wish them to have a glas of wine with me soon – whatever comes first…

Nonmonotonic politics

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Nach der Wandlung der griechischen Bürgerschrecke von Saulussen zu Paulussen verfolge ich die politische Diskussion in Griechenland nicht mehr. Ich bin einfach erleichtert.

Ein uralter Freund aus Piräus machte mich aber jüngst auf folgendes Phänomen aufmerksam: In den (sehr!) vorgezogenen Neuwahlen des heutigen Sonntags für die „Vouli“, das griechische Parlament, drohen die Linken, die Mehrheit zu verlieren, da ihnen die Gelegenheitswähler wieder den Rücken kehren: konservative Bürger, die zwar im Januar links gewählt haben, dieses aber nicht mehr tun werden. Sie hätten in den Linken die einzige Chance gesehen, Griechenland der Aufsicht des Internationalen Währungsfonds und der Europäischen Zentralbank zu entziehen, aber nachdem den Linken das nicht gelungen ist, würden sie jetzt die Konservativen wählen – und damit das traditionelle politische Sprachrohr einer Wirtschaftspolitik, wie sie der Internationale Währungsfond und die Europäische Zentralbank gern sehen.

Der Freund, seit seinen Studentenjahren ein Linker, aber auch mein Kommilitone am „Department Philosophie, Pädagogik und Psychologie“ an der Uni Athen, empört sich über diesen Trend – und zwar aus zwei Gründen. Erstens sieht er die von seiner Partei (er ist Parteimitglied) hart erkämpfte Macht auf dem Spiel durch die „Rückkehr“ der konservativen Wähler ins konservative Lager und zweitens sieht er in dieser „Rückkehr“ eine kognitive Dissonanz.

Ich sehe darin eine Entscheidung im Sinne nichtmonotonen Schlussfolgerns:

Das proeuropäische Lager haben wir verlassen, als wir dachten, dass du Euroskeptiker bist. Wenn du aber nicht lieferst, was wir von einem Euroskeptiker erhoffen, d.h. wenn wir uns mit dir als Proeuropäer begnügen müssen, dann gehen wir zum unvermischten Proeuropäischen zurück.

Mein Freund kann weiter sagen, dass nichtmonotones Denken kein legitimes logisches Untersuchungsfeld ist, dass es ein anderes Wort dafür ist, was die Psychologen „kognitive Dissonanz“ nennen. Ich sehe hier keine kognitive Dissonanz. Nicht von ungefähr habe ich den kursivgeschriebenen „nichtmonotonen“ Ansatz oben mit Konditionalsätzen formuliert.

Jede scheinbar nichtmonotone Schlussfolgerung lässt sich als ein Konditional formulieren. So formuliert erscheint sie nicht mehr inkonsequent. Das muss vielleicht ausführlicher besprochen werden aber, bis ich dazu komme, können meine logisch geschulten Leser zu Hause mit verschiedenen Beispielen üben – sie werden feststellen, dass ich Recht habe.

Es gibt vielleicht bessere Sonntagsbeschäftigungen als das Umformulieren nichtmonotoner Schlussfolgerungen in hypothetische Syllogismen. Aber für diejenigen, die keine solche haben, dachte ich, dass es nicht verkehrt wäre, wenn sie etwas tun, was ihnen viele griechische Wähler heute gleichmachen. Zwar unbewusst, aber gleich.

Und hier der Link zu den Ergebnissen direkt bei ihrer Erfassung vom griechischen Innenministerium:

http://ekloges.ypes.gr/current/v/public/index.html?lang=en#%22cls%22:%22main%22,%22params%22:

ENOUGH WITH SCROLLING

The link above is the webpage of the Greek Ministry of Inner Affairs for the results of today’s elections for the Greek Parliament in real time.

I’m not really after Greek politics – and this at least since I was relieved to hear that the Greek left abandoned its political spontaneity to accept a more reflected view on things.

Now, an old friend from Piraeus posted something about the following trend: in today’s (very) early elections, the left could lose the relative majority of the popular vote because conservative voters who voted occasionally for SyRizA in January, are returning to the conservative Nea Demokratia – a pro-European party. They thought, the left would be successful in setting Greece free from the supervision of the International Monetary Fund and the European Central Bank. But this didn’t happen.

The friend from Piraeus has been a leftist for ages. We studied together at the „Department of Philosophy, Education and Psychology“ at the University of Athens and he’s angry about this trend. Because he’d be very disappointed if party whose member he is loses the elections. And he sees the „return“ of the conservative Eurosceptics to the conservative party as a case of cognitive dissonance.

I don’t agree with him. What I see in the following piece of reasoning ins nonmonotonicity:

The reason we, conservative eurosceptics, didn’t vote the pro-European conservatives, was that we thought that the leftists were eurosceptics like us. But if the leftists aren’t able to deliver what we expect eurosceptics to deliver and move towards more pro-European positions, then we’ll have to return to the pure pro-Europeans.

The good friend would say, I suppose, that nonmonotonic reasoning is not a legitimate subject of deductive logic – rather another word for what the psychologists call „cognitive dissonance“. I cannot see where the dissonance lies in the pattern of reasoning which I italicized above. Just keep an eye on the conditionals.

I generally believe that every piece of nonomonotonic reasoning can be formulated with the help of conditionals and once it’s formulated thus the alleged inconsistency vanishes. This is something I’ll have to discuss more extensively elsewhere but readers of this blog who are trained in logic can exercise at home in reformulating patterns of nonmonotonic reasoning to conditionals. They’ll find out that I’m right.

Is this a nice thing to spend your Sunday with? Well, maybe it’s not the best thing to do. But since many Greek voters do the same today, mostly unconsciously of course, I thought that you’d like to try.

Adel verpflichtet

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Aus vielen Gründen habe ich dieses Jahr den alljährlichen Aufenthalt auf der Insel, woher meine Vorfahren stammen, gestrichen, womit ich zwei Kinder unglücklich machte, die Tinten- und Ährenfisch fischen wollten. Ich flüchtete in die Rhetorik meiner Eltern, wenn es mir ähnlich ging: „Der Riff vor dem Obstgarten deines Großvaters, unter dem sich die Meeräschen verstecken, wartet auf dich die nächsten paar Tausend Jahre. Er geht jedenfalls nicht weg“. Und ich nahm den Katalog eines Reiseführerverlags in die Hand und blätterte darin in der Hoffnung, eine Eingebung für einen recht kurzen Familienurlaub zu bekommen – für einen, der uns unsere Insel und unsere Obstbäume und Gewässer vergessen lässt.

Es kam anders. Nicht weil Donaueschingen an Euböa erinnern würde! Alles andere ist der Fall. Es kam anders, weil sich der Reiseführer, den ich kaufte, über die Misserfolge des Donaueschinger Adelsgeschlechts lustig machte, mit Brauerei und Ländereien seinen üppigen Lebensstil zu unterhalten, in schierem Gegesatz zum rationalen Wirtschaften der bürgerlichen Nachbesitzer genannter Firmen. Dann sagte ich „Ich lese nicht weiter. Der Neid des Kleinlichen gegenüber dem Großzügigen ist mir peinlich“.

– Wieso peinlich?

– Wegen seiner Niveaulosigkeit.

In seinem legendären Roman Gattopardo lässt Giuseppe Tomasi di Lampedusa die Bauern ihren Fürsten Conte Salina in seinem eigenen Gut willkommen heißen. Durchlaucht verweilte lange im Stadtpalais bei Palermo, ist allerdings endlich wieder im Chateau und sie bringen ihm Geschenke mit.

Durchlaucht nimmt die Geschenke dankend an und, ohne zu rechnen, ob das vielleicht den Wert der mitgebrachten Geschenke weit übersteigt, gibt er den Bauern Geld. Salina nutzt vielleicht seine Bauern aus, aber indem er nicht berechnet, lebt er Großzügigkeit vor. Das kann gesamtwirtschaftlich und sogar für ihn selber schädlich sein, aber gesellschaftlich macht es Sinn.

Meine Großmutter auf der Insel, die ich heuer nicht besuchte, hasste, weiß Gott, das Haus de Mimont – das Haus, dem der eingangs besagte Obstgarten aus unserem Familienbesitz einst gehörte. Denn sie war Ehefrau des ersten kommunistischen Bürgermeisters des Dorfes – meines Großvaters – der 1924, in der großen humanitären Katastrophe nach dem verlorenen Krieg die Enteignung „der Franzosen“ vorantrieb. Aber, so sehr sie den Fürsten de Mimont auch hasste, zugegeben hat sie immer eines: Wenn seine Nachfahren so geblieben wären wie er, galant und einer Leidenschaft für die Arachnologie mehr ergeben als dem Verdienen, wäre der Opa niemals Bürgermeister geworden.

Dann wäre aus mir vielleicht eine ganz andere Person geworden: eine die den Obstgarten am Meer nicht hat, wo ein paar Meter von der Küste entfernt ein Riff liegt, unter dem sich Meeräschen verstecken. So wie jetzt ungefähr… Wie Giuseppe Tomasi di Lampedusa schreibt: „Es muss sich alles ändern, damit es gleich bleiben kann“.

Wenn’s stimmt, dass der Ausgangspunkt und das Ziel zusammenfallen: großzügige reiche Leute, dann ist wohl nur der Änderungsprozess, der die heutigen Züge des Profits um Pfennige mit allen Mitteln trägt. Kann es sein?

Manchmal zweifle ich am Wahrheitsgehalt des berühmten Ausspruchs von di Lampedusa.

Adel verpflichtet 1

For many reasons and unlike what I did until now I didn’t manage to visit the island my ancestors came from. My two unhappy daughters asked me how it comes that I have the power to say that they will not do squid and mullet fishing. I tried to find out if my parents‘ rhetoric in similar situations when I was a kid still worked: „The riff in a few yards distance from the shore at which your grandpa’s garden is, the riff where grey mullets go hide, will be waiting for you for the next couple of thousands of years. It won’t go away“. And I looked into the prospectus of a traveler’s guides publishers to find a title which would fit the needs of a family which needs some days of relaxing and forgeting what they have to live without this summer.

Quite the opposite came about. The reason was definitely not some alleged similarity between Donaueschingen and Euboea – there’s not one single. The reason of not forgeting was that the traveler’s guide I bought was ironic about the count’s of Donaueschingen failure to keep a balance between his luxurious life style and his income – originating from a brewery and real estate. The author of the book had also some malicious passages about the return of the count’s companies to black numbers after the majority stockholder wasn’t an aristocrat any more. I loudly said: „I’m not reading this anymore. Stingy people’s envy against noble generosity is something to be ashamed of“.

– Why ashamed?

– Because it’s vulgar.

In his legendary novel Il Gattopardo, Giuseppe Tomasi di Lampedusa describes the arrival of count Salina at his country estate. His serenity has been for long time at his Palermo residence. But now it’s time for his peasants to pay him a visit in front of his country house and to give him some presents.

His serenity expresses how grateful he is for the presents and shows so by giving them money – and by avoiding to calculate whether the money he gives them has a value much higher than the value of the presents. Even if he’s an exploiter, Salina tries to be generous. If he’s too successful in doing so, generosity can damage him and his pocket and the whole economy of the island. But socially, what he does makes sense.

Only my grandmother knows how much she hated the de Mimont family, the family who were the owners of the garden at the seaside where a riff lies in a few yards distance from the shore, where grey mullets find refuge – the garden I couldn’t visit this year. She was the wife of the first mayor of the communist party who, after the lost war and the great disaster of the year 1924, spelled out the town’s expropriation claims against „the French“. In spite of hatred she said that her husband, my grandfather, would never have been a mayor if de Mimont’s heirs had remained like the old count was: generous and with a passion for arachnology which was greater than his care to perserve his interests.

I would have been another person then. The garden at the seaside where, in a couple of yards distance from the shore a riff lies where grey mullets find refuge, would never have been expropriated and I wouldn’t have visited it this year – just like in the actual world. Giuseppe Tomasi di Lampedusa already stated: „If we want things to stay as they are, things will have to change„.

Assume that this is true and the start and the finish are the same: rich people are generous. Then it’s only during the change that we have to go through the present situation where nothing’s too sacred for a few more cents. Can it be?

Sometimes I have my doubts that di Lampedusa says something true there.