Logical playboyism

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Es gab eine Zeit, da hatte Theoriebildung mit dem Eingehen eines Risikos zu tun. Wer eine neue Lehre lanciert, publiziert, verteidigt hat, argumentierte nach dem Motto: „Das ist eine korrekte Beschreibung der Welt. So denke ich jedenfalls. Sollte dem nicht so sein, könnt ihr mich auseinandernehmen. Das werde ich mit Bravour ertragen. Aber bis dahin stehe ich da und bin meiner Sache treu“.

Das galt auch für die Logik. Łukasiewicz‘ Dreiwertigkeit, van Fraassens Supervaluationen, Lorenzens und Hintikkas dialogische Verfahren, überall wurde eine Entscheidung getroffen – eine richtige, falsche, wer weiß – und heldenhaft verteidigt. Bis Restall seine Unentschlossenheit auf den Namen „Pluralismus“ taufte:

The Logical Pluralist

3:am had this interview the other day. It’s about Greg Restall’s logical pluralism.

Once upon a time, launching a new theory was connected with risk: the risk to make a mistake while offering what you thought to be a new description of the world. Łukasiewicz’s decision for a third truth value, van Fraassen’s decision for supervaluations, Lorenzen’s and Hintikka’s decision for game semantics or you name it, all developments in logic involved the risk to fail defending your decisions and fall like heroes do.

Until Restall baptised indecisiveness to be called „pluralism“.

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