Vegetable tropes



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Heute nachmittag dachte ich, mich verlieben zu müssen – in ein Buch. Denn, was gibt’s Interessanteres in der theory of tropes – der Theorie über individuelle Eigenschaften – als die Fragen nach dem Entstehen einer individuellen Qualität und dem Nachweis darüber?

Beim genaueren Hingucken entpuppte sich das Buch als keines über Ontologie, sondern als eines über biologisch-dynamisch produziertes Gemüse; über eine bestimmte Qualität von Kohlrabi etwa.

„Qualität“, habe ich festgestellt, wird in diesem Kontext als eine bestimmte Perfektion verstanden – eben als die Perfektion des biologisch-dynamischen Kohlrabis. Entsprechend kann man von der völlig davon unterschiedlichen Perfektion des konventionellen Kohlrabis oder von was weiß ich reden. Auch die schlechte Qualität wäre die Perfektion eines gelungenen Kohlrabis, den man nicht kaufen sollte.

Das sind Qualitäten, die so speziell sind, dass sie an Tropen erinnern. Ganz falsch war mein erster Eindruck vom Buch also doch nicht. Der erste Blick hat immer eine gewisse Berechtigung. Er hat eine Perfektion.

Die Tropen als Perfektionen bzw. Grade des Erreichens von Perfektion zu verstehen, wäre vielleicht ein Kompromiss zwischen Tropentheorie und traditioneller Ontologie.

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This afternoon it was close: I thought I would fall in love with this book titled: What Is Quality, how It Emerges, how It Is Demonstrated.

At first sight I thought that it was about the theory of tropes – i.e. the individual properties. A more careful look persuaded me that it wasn’t a book on ontology but rather one on organic vegetables.

Further, I realised that in the context of the book, the term „quality“ was used as a kind of perfection. The perfect organic cabbage has a quality that is quite different than the perfect conventional cabbage. And there is also the perfection of bad-quality cabbage: the cabbage no one, really no one, would buy.

There are properties that are too special not to be reminiscent of tropes.

My first perception of the book wasn’t that mistaken after all. The first sight has always a justification.

Seeing tropes as perfections is probably also justified. If nothing else, it’s at least a compromise between the theory of tropes and traditional ontology.

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Accidentia

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Monate nach dem Unfall erinnern mich nur noch die junge Haut an der Stelle der Verbrennungen und die schwarzen Stellen auf dem Fußboden an die Panik. Sie selber ist verschwunden.

Anders als die Panik, unmittelbar und irrational, arbeitet die Erinnerung an dieselbe im Hintergrund, stur und mit mathematischen Fragestellungen. Wie wahrscheinlich ist es, dass mir noch mal Ähnliches passiert? Wie wenn ich’s magisch anziehen würde? Das Unglück… 

Als rationaler Mensch, der Einiges über Wahrscheinlichkeitstheorie geschrieben hat, muss ich solche Gedanken doch abtun können, oder? Gut! Aber mit welcher Begründung genau?

Vielleicht ist es eine Erleichterung zu wissen, dass nicht von Unglück oder Glück die Rede wäre, wenn es sich dabei nicht um Unwahrscheinliches handeln würde. Hmm… Weniger gut. Solches Rationalisieren aus dem Begriff heraus ist unter der Würde des Sprach- oder auch Psychoanalytikers. Schließlich kann man Unwahrscheinlichkeit berechnen.

Wenn’s um die Berechnung von Wahrscheinlichkeit geht, denke ich an Christina. Christina ist genial; Christina ist Mathematikerin; und Philosophin. Christina brauche ich nicht mal anzurufen, um ihre Meinung zum Thema zu erfahren, es sei denn, ich will sie mit ihrer Stimme hören. Denn ich kenne sie gut genug, um mittlerweile eine Christina-Sektion in meinem Hinterkopf zu haben. Wenn ich über Bayessche Wahrscheinlichkeiten und Richard Swinburne schreibe, ist diese Sektion aktiv. Und übrigens jetzt, während ich das schreibe.

Sie kann’s nicht haben, wenn ich behaupte: „Es sind zwanzig Prozent für einen Februarregen in Verona und ein Prozent für einen langweiligen Tag ebendort, also 0,2 Prozent für einen langweiligen Regentag im Februar ebendort“. Wahrscheinlichkeiten komplexer Ereignisse, weiß sie, ergeben sich nicht immer aus Produkten von Wahrscheinlichkeitsgraden einfacher Ereignisse, sondern es kommt darauf an, die Ereignisse zu kategorisieren. Hat man empirische Daten über regenreiche und langweilige Tage in Verona im Februar? Wenn ja, dann kann man zu rechnen anfangen. Weiß man aber nicht, wie sich die Dependenz der Einzelfakten voneinander gestaltet (sind z.B. etwa alle Regentage langweilig?) dann weiß man zu wenig.

Worauf es für Christina ankommt, ist, die Frage zu beantworten, wie die Chancen stehen, schon wieder einen Unfall der gehabten Form zu haben. Gleichartige Unfälle, die ich hatte – ob ich Unglück anziehe, das ist der schlimme Gedanke, der der rationalen Analyse bedarf – sollten durch die verstrichene Zeit dividiert werden, die in Frage käme, das Ergebnis soll auf die Zukunft extrapoliert werden. Klingt gut!

Aaaaaber: Wie ist ein Unfall geartet, der mit einem Brand in der Küche gleichartig ist? Das Leck wegen Überladung dieser Nussschale von Boot bei starkem Wellengang (auch ein grausamer Schreck damals) ist gewiss nicht dergestalt. Das Anbrennen dieser schönen Frisur im Andrang jener Karfreitagsprozession wohl auch nicht. Zwar war dort Feuer im Spiel, aber jedem griechischen Kind passiert mal so etwas an einem Karfreitag: Zu viele Kerzen in den Händen von zu vielen Leuten!

Ich sehe nicht ein, wie die Gleichartigkeit von (komplexen!) Einzelereignissen als unangefochten gälte. Klar ist das eher ein Rätsel als die Lösung, denn wäre das richtig, dann brächte niemand seinem Unfall- und Haftpflichtversicherungsträger Vertrauen entgegen und die beste Kontingenzbewältigung wäre das Beten. Hermann Lübbe, der das Verhältnis zwischen Sicherheitsbedürfnis und Religiosität unterstrich, würde nie so weit gehen, die Preis-Leistungs-Verhältnisse von Rosenkranz und Versicherungsbeiträgen miteinander zu vergleichen und diesen Schritt möchte ich auch nicht wagen. Das einzige, was ich raten möchte, ist Folgendes: Gibt es einen gemeinsamen Nenner einer Reihe von Unfällen, dann ist Nachdenken zu empfehlen – und eine Versicherung. Gibt es keinen, dann ist Gelassenheit zu empfehlen – und eine Versicherung.


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Months after the accident. Spots of young, pink skin as well as spots on the floor are a reminiscence to the panic, the pain, the concern.

Pain and panic vanished. Concern is stubborn. What if it happens again? What if there’s something like a curse? No, no, let’s be rational now! Accidents are called so because they are accidental. They don’t have to happen. They just do. The only rational concern after havoc is one about probabilities, ergo contingencies, ergo accidental events. What are the chances to have accidents of the given sort in future given I am the person I am, live the way I live, react the way I react?

When it’s about probabilities I usually ask Christina.  Usually… I don’t always have to ask her because I know her too good. I know how she thinks. Christina is bright. Christina teaches probability theory. When I write on Bayesian probabilities and Richard Swinburne, she’s in the back of my head. She’s a mathematician and a philosopher at the same time. She hates it when I say: „It’s twenty per cent for a rain in Verona in February and one per cent for a dull day in Italy, so you have 0,2 per cent to spend a dull rainy day there“. Probabilities are not about multiplying factors but about categorising events of the same kind. She would say: „Don’t tell me how many rainy days you might have in Italy and how many dull days you’ve had there. These two things might be statistically dependent. There might be the case that all dull days are rainy. Just tell me how many dull-and-rainy days you had there out of how many. Only then can I tell you the probabilities you ask for“.

Statistics is about categorising complex events alright… But the more complex the event, the greater the difficulties to categorise it! What are the probabilities to have an accident like the one I had? You say that it is only the ratio of similar accidents to a certain period of time in the past and about extrapolating this figure to the future? And what’s an accident similar with a fire in the house? The incident when I overloaded this nutshell of a boat and only realised offshore that water leaked in, is probably not. But then perhaps accidents where fire is involved are considered to be similar with the one I had. Well, the one with the candle and the lady’s hair at the Good-Friday procession while still at elementary school is also probably not. Things like this happen at Good Friday’s processions every year: the crowd, the many candles and so on. It’s so much different than the extraordinary constellation I had in January…

I suppose that every attempt to define similarity between complex events can be said to be flawed.

Of course, I don’t really think that every event is sui generis. And I know that my insurance believes that there are complex events similar to those described in its policy – otherwise I wouldn’t have it. Religion is, to repeat Hermann Lübbe’s aphorism, a way to cope with contingent facts but I wouldn’t put on a par my insurance with prayers – although it’s difficult to define similarity of events.

At the end of the day, if similar things happen to you, you need to think about this as much as you need an insurance. And if they’re not similar after all, you need to stop thinking that it’s a curse – as much as you need an insurance.

Kairos

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Wenn der Kopierladenbesitzer dich auf dem Bürgersteig zu begrüßen anfängt, ist es an der Zeit, die Diss abzugeben.

Wenn dir der Schaffner auf einem Bahnsteig, 300 Km von zu Hause entfernt, bekannt vorkommt, ist es an der Zeit, mal in einem anderen Land Vorträge zu halten.

Wilhelm Schmid, mein berühmter Erfurter Kollege und Mitbillenhauser – er durch Geburt, ich durch Heirat – sagte mir vor Jahren, dass er nie etwas mehr als zehn Jahre lang macht.

Nach seinem Grundsatz hat mein Engagement in den neuen Bundesländern bereits zwei Jahre zu lang gedauert.


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It’s about time to submit your thesis if the copy-shop owner greets you when he accidentally meets you.

And it’s about time to start lecturing in other countries if a conductor’s face on the platform of a railway station some 200 miles away from home appears to be familiar.

Wilhelm Schmid, my famous colleague of the Erfurt University and from the same 500-souls village my wife comes from, told me some years ago that he never continues doing something he’s been doing for a decade.

According to his criterion, my strolling around in the former GDR has lasted two years too much.

Fields, semantic and religious

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– Du sollst hingehen und danach fragen

verlangte sie.

– Warum gehst du nicht selber? Erstens tun das heute alle und zweitens kannst du ein gutes Griechisch.

– Nein, du!

Also gut, ich…

Ich nahm die Kerze, ging zur nächsten Dame, die eine brennende Kerze hatte, und fragte:

Darf ich, bitte, Ihr Feuer haben?

Selbstverständlich durfte ich. Angezündete Kerze geht zurück an die Tochter und ich muss mich schämen. Denn man bittet in diesem Kontext nicht um Feuer, sondern um Licht. Nach Feuer fragst du, wenn du deine Zigarette anzünden willst. Wenn die Kerze aber während der Karfreitagsprozzession ausgegangen ist, fragst du schön nach den Licht, was an Erleuchtung erinnert und nicht etwa an „C’mon baby light my fire“.

Um die Sache richtig zu stellen: Nicht der – klar, total deplatzierte – Jim-Morrison-Aperçu beschämte mich, denn in diesem Moment habe ich gar nicht daran gedacht. Eher störte es mich, dass ich, ein Muttersprachler des Griechischen, die Erleuchtungsmetapher nicht sofort benutzte. Auch störte es mich – und wie! – dass das pragmatische Kommunikationskriterium erfüllt worden war – alle hatten auf die erwünschte Art reagiert – aber ich das Gefühl nicht los war, ein Teil der Botschaft wäre verloren gewesen.

Das semantische Feld des Wortes „Licht“ war der Verlust. Die ganze Poesie.

In Bezug auf Religiöses soll einen die Poesie nicht bekümmern, pflegte Hans Burkhardt zu sagen. Denn die Poesie ist meistens Fiktion und die Religion nimmt nie an, dass ihre Charaktere fiktional sind.

Trotzdem heißt es: die Sprache richtig verwenden; auch nach 24 Jahren im Ausland.


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She wanted me to go and ask for it.

– But you speak Greek yourself, love. Go and ask like everyone does tonight.

– No, I want you to do it.

I took my daughter’s candle and approached the next lady with a burning candle.

– Can I have your fire, please?

Certainly I could. I gave the candle back to my daughter and felt ashamed at the same time. „Can I have your (or some) fire“ is something you say when you want to light a cigarette. What I had to say in tonight’s context was: „Can I have your light“ – your „phos“ which bears a direct association to „photismos“ – illumination. „Your fire“ bears, of course, a totally different association and one mostly inadequate at Good Friday’s procession, but I didn’t feel ashamed because of this. Rather, my problem was the following: although the communication took place in the way intended by all – clearly a fulfilment of the pragmatic criterion for communication- I believe that something was lost: the poetry from which the religious field retrieves its meaning.

Hans Burkhardt used to say that poetry is irrelevant for religiosity since it’s often fiction – and religiosity is not about fictional characters. Nevertheless, it hurts to fail in using the religious poetry of your mother tongue and 24 years abroad are no excuse.

Ja, wie schafft man’s bloß?

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Leser des Deutschen sollen direkt zum unten stehenden Screenshot aus der Facebook-Präsenz von schirnmag.de scrollen und bedenken, dass ich subkulturbedingt an altgriechische Texte denke, wenn ich das Wort „Logos“ lese.

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How do you manage to make logos affect emotionally, asks schirnmag.de Burkhart von Scheven of the Bauhaus University Weimar. Von Scheven proceeds to deliver an answer and I totally lose him because I have to ask myself: „Is it Heraclitean logos or Christian logos they’re talking about? And why ask a professor of visual communication on this?“


Tja, der Logos und die Logos haben nicht wirklich viel miteinander zu tun…

Ἀλεξανδρινοὶ βασιλεῖς

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Nach den Palmsonntagsbomben in koptischen Kirchen in Alexandria und Tanta will ich meine Meinung in Sachen Arabischer Frühling und Konsequenzen hiervon schreiben. Eine Copy-Paste-Meinung ist das. Ich sehe das Ganze im Sinne einer longue durée, auf die der Dichter bereits 1912 hingewiesen hat:

Die Alexandriner hatten sich versammelt,
Um die Kinder Kleopatras zu sehen,
Den Cäsarion und seine kleinen Brüder
Alexander und Ptolemäos, die man zum ersten Mal
Ins Gymnasion führte, um sie dort
Zu Königen zu ernennen,
In einer prächtigen Militärparade.

Alexander – ihn nannte man König
Von Armenien, Medien und der Parther.
Ptolemäos – ihn nannte man König
Von Kilikien, Syrien und Phönizien.
Cäsarion stand etwas weiter vorn,
In rosa Seidenstoff gekleidet,
An seiner Brust ein Strauss Hyazinthen,
Sein Gürtel doppelreihig mit Saphiren und Amethysten,
Seine Schuhe, gebunden mit weißen Seidenbändern,
Mit rosafarbigen Perlen bestickt
Ihm erwies man größere Ehre als den Kleinen.
Ihn nannte man König der Könige.

Die Alexandriner hatten selbstverständlich begriffen,
Dass dies alles nur Geschwätz und Theater war.

Doch der Tag war warm und voller Poesie,
Der Himmel hellblau,
Das Gymnasion von Alexandria
Ein triumphaler Erfolg der Kunst.
Die Pracht der Höflinge war aussergewöhnlich
Und Cäsarion so hold und schön
(Ein Sohn Kleopatras, Blut der Lagider).
Die Alexandriner strömten zum Fest,
Gerieten in Begeisterung und jubelten
Auf griechisch, ägyptisch und einige auf hebräisch,
Berauscht von dem herrlichen Schauspiel,
Obwohl sie natürlich wussten, wie wertlos alles war
Und was für leere Worte diese Königstitel darstellten.

Alexandrinische Könige, aus: Konstantinos Kavafis, Das Gesamtwerk, aus dem Griechischen übersetzt und herausgegeben von Robert Elsie, Ammann, Zürich, 1997.

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After the Palm-Sunday bombings in the Coptic churches in Alexandria and Tanta, I felt that I had to write my opinion on the aftermath of the Arab Spring. Since I have a longue-durée perception of the whole thing, I only need to copy and paste the poet’s words from the year 1912:

The Alexandrians turned out in force
to see Cleopatra’s children,
Kaisarion and his little brothers,
Alexander and Ptolemy, who for the first time
had been taken out to the Gymnasium,
to be proclaimed kings there
before a brilliant array of soldiers.

Alexander: they declared him
king of Armenia, Media, and the Parthians.
Ptolemy: they declared him
king of Cilicia, Syria, and Phoenicia.
Kaisarion was standing in front of the others,
dressed in pink silk,
on his chest a bunch of hyacinths,
his belt a double row of amethysts and sapphires,
his shoes tied with white ribbons
prinked with rose-colored pearls.
They declared him greater than his little brothers,
they declared him King of Kings.

The Alexandrians knew of course
that this was all mere words, all theatre.

But the day was warm and poetic,
the sky a pale blue,
the Alexandrian Gymnasium
a complete artistic triumph,
the courtiers wonderfully sumptuous,
Kaisarion all grace and beauty
(Cleopatra’s son, blood of the Lagids);
and the Alexandrians thronged to the festival
full of enthusiasm, and shouted acclamations
in Greek, and Egyptian, and some in Hebrew,
charmed by the lovely spectacle—
though they knew of course what all this was worth,
what empty words they really were, these kingships.

Alexandrian Kings, from: C.P. Cavafy, Collected Poems, translated by Edmund Keeley and Philip Sherrard, edited by George Savidis, revised edition, Princeton University Press, New Jersey, 1992.