Meinongian events

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1970 kaufte Wittgenstein ein Appartement in der Athener Innenstadt. Die Wohnung an sich war ein Horror, die wenigen Leute, die sich vor Ort mit seinem Werk beschäftigen, waren Doxographen, die anderen, ebenfalls Doxographen, stritten sich darüber, ob Marx in der Deutschen Ideologie einen bestimmten Ideologiebegriff favorisiert.

Aber der Blick vom Balkon entschädigte für alles.

PS: Das, was nie passierte, hat stets Ähnlichkeiten mit dem, was der Fall ist, sonst würden wir es nicht voll als Ereignis akzeptieren, sei es als Meinongianisches.

Enough with scrolling

In 1970 Wittgenstein bought a flat in Athens. The place was a dump and it turned out that the few who read him there, were doxographers. Also the others were doxographers who quarrelled whether Marx in the German Ideology favoured some kind of ideology next to the one he criticised.

But the view from the balcony was a compensation for all this crap…

PS: Even Meinongian events have somehow to resemble real events.

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2 Kommentare zu “Meinongian events

  1. Oftmals ist es leider so, dass der Blick nach außen dazu führt, dass man sich von den furchtbaren Zuständen im Inneren ablenkt. In dem oben genannten BEispiel ist das nicht weiter schlimm. Aber man stelle sich vor, man ist so fokussiert auf das äußere (Freunde, Soziales etc.), dass man sein Innerstes vernachlässigt…

  2. Ich kann nur sagen: auch weiterhin ist der Blick vom Balkon in Athen oft das Beste in dieser Stadt. Wer umzieht wird sogleich gefragt, kannst du dort auch Himmel sehen?

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