Kicked out

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Die Schulklasse der älteren Tochter präsentiert Kunstprojekte, hat’s geheißen. Im Kanton Jura, hat’s geheißen. In einer alten Velofabrik, hat’s geheißen, und der Ort heißt Courfaivre und hat nicht nur so geheißen. Viele Objekte, viele Projekte. Kaputte Teile und löchrige Rohre neben den Kunstwerken.

– Nun, ist es immer klar, was hier Kunst und was nicht Kunst ist?

– Arthur Danto würde dir sagen, dass alles, was einen Selbstwert besitzt und nur zum Betrachten in einem Ausstellungsraum steht, Kunst ist. Nun haben wir hier keine ausgewiesenen Ausstellungsräume. Es ist eine alte Fabrik, wo das Alte die “Patina” der Kunstwerke bildet. Das ist ein Problem für die Reflexion, nehme ich an…

– Und die Musik vom Klaus?

– Zweifellos Kunst. Geräusche wären zwar genauso ohne Nutzen, das macht sie aber nicht zu Kunst. Wir achten auf Geräusche wegen der Information, die sie uns vermitteln. Das ist der Nutzen der Geräusche. Auf die Musik achten wir nicht wegen des Nutzens.

– Wenn wir tanzen würden, täten wir das zum Zweck der Annäherung. Tanzmusik wäre keine Kunst dann?

Hat der Tanz einen Nutzwert für einen Zweck außerhalb der Kunst? Ja, bestimmt. Zuneigung, Imponieren. Vor vielen Jahren promovierte diese Frau in London zur Philosophie des Tanzes. Ich weiß noch, dass sie zwei Betreuer gewechselt hatte und wer sie waren. Ja, tanzen würde ich gerne. Zu einer anderen Musik natürlich. Trotzdem mochte ich die Musik von Klaus, gerade weil man nicht dazu tanzen konnte. Wer tanzt schon ohne Crémant?

Rausgeworfen war ich aus der philosophischen Reflexion.

Enough with scrolling

The headlines: elder daughter’s class presents art projects in old factory in Courfaivre/Switzerland. Many objects, many projects. Broken parts and pipes and, next to them, a student’s work.

– So, is it always clear what’s art here?

– Arthur Danto would tell you that art are those useless objects that are in an exhibition room and are observed for their own sake. But since we’re in an old factory…

– And Klaus’s music isn’t noise?

– It is art, no doubt. A noise would be useless, of course, but this doesn’t make it art. And we carefully listen to the music.

– So, if we used the music to approach each other dancing? Is dancing music not art?

Do we dance for a purpose? I’m sure we sometimes do. Many years ago, at Birkbeck, there was this woman who wanted to write her PhD thesis on philosophy and dance. Scruton was her supervisor, then Janaway. I would have loved to dance with someone if the music had been different, of course. However, I liked Klaus’s music also because one can’t dance to it. Since it was a school event there was no crémant. Who can dance without a crémant?

There are not many things in this world that can kick me out of philosophical reflection. Music is one of them. There are also others. They are very reliable when combined with music.

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