A language’s range and rage

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Ausnahmsweise fange ich – sehr klassisch heute, mitfühlend mit meinen beiden Protegés, die in ihren Ferien eine wohlstrukturierte Fünf-Kapitel-Arbeit schreiben lernen müssen – mit der These an: Orientalischer Sprachgebrauch hat unseren Sprachgebrauch im Westen Jahrtausende lang geprägt, aber das hört langsam auf. Damit wird die Sprache plump. Nicht nur trocken. Trockenheit ist nicht das Problem. Plump.

Orientalische Stilmittel im Westen sind bis zum heutigen Tag und größtenteils auf den Einfluss des Neuen Testaments zurückzuführen. Man macht eine Synekdoche mit dem lateinischen und dem hebräischen Namen des Apostels der Nationen, Saulus und Paulus, als wären diese Namen Träger des einen oder des anderen Glaubens; Berlin Tegel, um einen jüngst erschienenen Beitrag im Feuilleton der Süddeutschen zu erwähnen, ist ein Lazarus – will heißen wiederauferstanden, nachdem der Großflughafen Ewigkeiten auf sich warten ließ; Heuchler sind Gräber: außen weiß und geputzt, innen voller Verwesung. Überhaupt scheint Jesus ein Talent für aggressive Metaphorik und rhetorische Übertreibung gehabt zu haben.

Wenn ich Stilmittel wie Übertreibung und Metapher orientalisch nenne, dann will ich sie nicht ausschließlich auf das Griechischschreiben von bilingualen Syrern wie Johannes, Matthäus und Markus zurückführen. Noch vor dem Neuen Testament pflegten das Griechische und das Lateinische Übertreibungen und Metaphern. Wenn die hohen Erwartungen enttäuscht wurden, hieß es schon vor Christus: “Der Berg ging schwanger – geboren wurde eine Maus”. Orientalisch war die klassische Antike schon. Das Neue Testament ist aber sehr voll der Ironie und der Übertreibung.

Zum Beispiel Mt 8.22 & Lk 9.60 “Lass die Toten ihre Toten begraben” (im Neugriechischen heißt es übrigens immer noch “der Tote” in der Bedeutung: “der Untergegangene”; Paul Erdös nannte “Tote” alle seine Bekannten, die den aktiven Mathematikbetrieb an der Uni aufgegeben hatten).

Oder zum Beispiel frei nach Mt 23.24 “Guck einer an: Die Mücke kann er nicht im Rachen haben, das Kamel schluckt er aber so herunter” (über Leute, die ihre Prioritäten falsch setzen).

Ich verfolge die Debatten nach der Corona-Zeit: im Deutschen Bundestag, im Schweizerischen Nationalrat. Meistens eine kühle Technokratensprache. Das klingt beruhigend und nach Fortschritt in jemandes Ohren, der seine ersten Wahrnehmungen der politischen Sprache im Kalten Krieg machte, welcher wiederum in Sachen Sprache ja hitzig war.

Andererseits lässt die vorsichtige Sprache kein größeres Engagement hervorschimmern; kein Risiko, ungerecht und falsch zu sein statt nur falsch. Ich weiß auch als Blogger, dass Vorsicht und lauwarmes Gemüt weniger Feinde und eventuell sogar mehr Freunde macht als Polarisieren. Ich versuche mit der gesamten Ehrlichkeit meines Westlerseins, ein Langweiler zu sein.

Ob mir das gelingt, ist eine andere Sache. Denn das Neue Testament ist fast (fast…) meine Muttersprache.

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Summertime, cotton’s high, fish are jumping and students trying for the first time in their lives to write a structured text with thesis, history of the debate, method, evidence and conclusion.

For a change, let me also start in a classical manner: with the thesis: Oriental language has influenced our style in the West in millennia of world history. However, slowly but steadily language becomes blunt. Occidental so to say. By this I don’t mean precise or dry. I mean blunt.

This appears to be a long process. Biblical exaggeration and metaphor are not once and for all banished from media today. In the German ans Swiss press, which I happen to read on a regular basis (I read rather rarely US and British newspapers, only the headlines of the Greek and the French, and I am completely an ignorant of the rest) I do find metonymies of the Sauls (and the souls) who become Pauls; allegories of the old airport of Berlin as a resurrected Lazarus after the new airport has been unable to operate for ages; metaphors about the hypocrites as graves, clean and tidy from the outside but full of decay and ptomaine inside. These are expressions one can still use and hear or read in western media and if you want to make the case of Jesus as a mild comforter, you have the burden of proof of a rather unlikely claim.

These and like expressions I call oriental. They should not be restricted to the influence of bilingual Syrian writers like Mark, Mathew and John to the Greek style of late antiquity and subsequently to modern languages. Greek and Latin, you see, have been “oriental” long before they adapted Syrian style. E.g. when their expectations were disappointed, Greeks and Romans spoke of the mountain’s pregnancy with a mouse. But the New Testament is a locus classicus for rhetorical tropes:

Cf. Mt 8.22 & Lk 9.60 “Let the dead bury the dead” (in Modern Greek one still calls losers: “the dead”; infamously, Paul Erdös called “dead” all those who had given up maths at the university for some other job).

Following the Covid-19 debates in the two or three parliaments whose decisions have a direct impact in my life I must state that the language is a sober technocrats idiom, one that sounds reliable in someone’s ears whose first experiences of political language were in the Cold War – NB a hot one in terms of rhetoric.

At the same time, distanced language makes the speaker sound indifferent. Without a deeper engagement. Speakers who take the risk to be false do fulfill a minimum of rationality alright. But the ones who demand you to invest emotions along with your thoughts, are speakers who take the risk to be false and unjust. As a blogger I do know that I make less enemies and even more friends when I avoid polarizing. And I do try to be boring.

The reason I do not succeed in being so? I suppose that comes from the fact that the New Testament is almost (I said almost) my mother tongue.

ΜΟΥΣΙΚΗΝ ΠΟΙΕΙ ΚΑΙ ΕΡΓΑΖΟΥ

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Deutsch unmittelbar nach dieser zentralgriechischen Landschaft


Das Zitat im Titel war der Ratschlag einer Stimme in Sokrates’ Traum in Platons Dialog Phaidon. Im Neugriechischen klingt es nach einer rhodisch oder zypriotisch angehauchten Aufforderung zu musizieren und zu arbeiten. Und gerade diese beiden Sachen sind schwer aus der Zeitmaschine heraus, in der ich seit letztem Donnerstag verweile, als ich meinen Vater verlor.

Vor allem schweben mir Sachen vor, die mir früher als machbar vorschwebten. Was für eine Naivität verbirgt doch der Blick auf unsere Vergangenheit! Wie enttäuschend es ist zu wissen, man habe “möglich” mit “machbar” verwechselt!

Ein Sinn fürs Neugriechische ist sehr oft irreführend, wenn der Kontext ein altgriechischer ist. Besser wäre der Rat der Stimme in Sokrates’ schlafenden Ohren so zu verstehen:

Mach die Werke der Musen und strenge dich dabei an. 

Das erscheint wiederum machbar.


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The phrase quoted in the title was the advice of the voice in Socrates’ dream according to Plato’s Phaedon. In Modern Greek, the phrase sounds like a (rather Cypriot or Rhodian) way to say: “Play the music and do your job”. But it is difficult to play music or do a job if your mind is in a time machine and rethinks grief, hopes, disappointment and old elaborate plans that seemed possible back then.

However, one’s feeling of modern Greek is a bad advisor if the phrase to translate is in Classical Greek. The voice said rather something to be properly understood as: “Do what the Muses stand for and take pains to do so”.

And this is something that can be done even in the time machine I got in after last Thursday when I lost my father.

Taste and Interpretation


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In einer Interpretation geht es darum, welche Werte den Individuenausdrücken zugeschrieben werden. Sobald das klar ist, hat die Semantik der Sprache alles hergegeben, und der Interpret kann daraufhin Überlegungen über die Welt anstellen: über Erfüllung oder Nichterfüllung der Relationen, letztendlich über Wahrheit oder Nichtwahrheit, Korrektheit oder Inkorrektheit der interpretierten Information.

In Texten allerdings, zu denen uns pragmatisch gesehen der Bezug fehlt, ist die Information oft unterdeterminiert. Am Samstag befolgten Marie Lieby und ich die Präskriptionen des Apicius genau. Bei jeder Bemerkung der Gäste mussten wir uns aber noch einmal die Grundfrage stellen, ob der Urtext richtig interpretiert war. Denn was heißt liquamen? Ist das heutige indische oder afghanische Produkt mit dem antiken Gewürz aus Libyen vergleichbar? Mussten die delischen Kuchen noch mehr gebraten werden oder hat es der antike Pilger gemocht, unter der Kruste den Teig zu spüren, was doch zu Pfeffer und Honig nicht schlecht ist?

Gebraucht haben wir neben den griechischen und lateinischen Urtexten Andrew Dalbys und Sally Grangers Classical Cookbook (Los Angeles 1996), das interpretatorisch sehr einengt und die antiken Rezepte aufgrund von Erfahrung mit dem gekochten Gericht nachkonstruiert, ferner Elisabeth Alföldi-Rosenbaums Deutschübersetzung vieler Apicius-Rezepte (Das Kochbuch der Römer, Zürich 1970), die sie auch mit einem kleinen kritischen Apparat versehen hat.

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Interpretations are essentially about the values of the singular terms. If we have a clue about this, the semantics of our language has given all its merit und we can begin with observing the world: are the pradicates and the relations in the text satisfied by assuming these values? Are the sentences true, correct, just?

The procedure I just described is simplistic. In texts with which we are pragmatically not very well acquainted, the information we get is underdetermined. Last Saturday Marie Lieby and myself followed Apicius’s prescriptions with great exactness. However, every remark our guests made, made us ask ourselves whether we interpreted the original recipe correctly. Why, what does liquamen mean? Is the contemporary Afghan or Indian product identical with the ancient Libyan seasoning? Did we have to cook the Delian pancakes a bit more or was it rather intended that the pilgrims felt a dough-like filling under the crust? Actually, the soft variant is not bad with plenty of honey and pepper – as described in the recipe – but the well-cooked one is more similar to pancakes or to modern Greek τηγανίτες.

Next to the Greek and the Latin original texts, we used Andrew Dalby’s und Sally Granger’s Classical Cookbook (Los Angeles 1996), propagating a rather narrow interpretation and modern reconstruction of the recipe on the basis of experience with the cooked foods (of course Dalby’s and Granger’s taste, not always mine or yours). What we also found useful was Elisabeth Alföldi-Rosenbaum’s translation of Apicius recipes into German (Das Kochbuch der Römer, Zurich 1970), with a small apparatus criticus for every recipe.

Aristoteles in narthecibus

Aristoteles Lite oder Narthex

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Aristoteles ist im Freskenzyklus byzantinischer Kirchen zwar keine gewöhnliche Erscheinung aber durchaus vertreten. Die seltenen Abbildungen des Philosophen sind dann im Narthex, im Vorraum der Kirche zu finden, der früher den noch Ungetauften vorbehalten war. Aristoteles galt als ein ungetaufter Zeuge des künftigen Kommens des Heilands – so die Interpretation.

Gerade diese Interpretation macht die Sache interessant. Aristoteles wird nicht abgebildet, weil die Theologie des Johannes von Damaskus etwa ohne ihn undenkbar wäre, sondern wegen folgenden ihm zugeschriebenen Zitats:

Unaufhaltsam ist die Natur von Gottes Geburt, worin das Wesen seines Wortes liegt

Aristoteles erscheint im Narthex byzantinischer Kirchen stets mit einer Schriftrolle bei der Hand, auf der dieses Zitat steht (manchmal auch mit Turban auf dem Kopf – keine Ahnung warum; vielleicht um seine Eigenschaft als Ungläubiger zu unterstreichen?)

Nun gibt es viele Schwierigkeiten mit diesem Zitat. Erstens gibt es das in mehreren Versionen, aber keine dieser Versionen kommt gleich zweimal vor. Sie sind alle einzigartig. Hier ist die Syntax, da die Verbform anders, dort kommt ein Wort hinzu…

Zweitens kommt das Zitat in keinem der heute als echt angesehenen Werke von Aristoteles vor. Es ist in verschiedenen frühmittelalterlichen Sammlungen von Sprüchen der “Weisen” zu finden.

Nicht genug damit, wird das Zitat in solchen Sammlungen nicht ausschließlich Aristoteles zugeschrieben. Chilon und Thukydides erscheinen gelegentlich ebenfalls als dessen Autoren. Dass es in den echten Werken von Thukydides nicht vorkommt, brauche ich aber wohl nicht zu erwähnen…

Sicher ist, dass Aristoteles seine Stellung im Narthex verdient. Dass er sie aus dem falschen Grund hat, gleicht einem Sieg eines Fussballteams mit Hilfe eines umstrittenen Elfmeters, nachdem ihm drei reguläre Tore wegen angeblicher Abseitsposition verwehrt worden sind.

PS: Über philologische Hinweise bezüglich des Zitats würde ich mich freuen.

In very rare cases, one can find Aristotle among the frescoes in the narthex of Byzantine churches – i.e. in the entrance area which was traditionally reserved for those who were not baptized yet. Like them, Aristotle was – of course – not baptized but witnessed the coming of the saviour – at least so the argument goes.

This argument makes the frescoes in question very interesting. The theology of John of Damascus would be impossible without Aristotle but this is not the reason for Aristotle’s presence in the narthex. Aristotle is pictured holding a parchment with the following passage:

The nature of god’s birth which bears the essence of his word, is inexorable

The passage is problematic in many respects. To begin with, there are many versions thereof, none of which is like the next. Here the syntax, there the verb form is different, words are added and so on…

Besides, the passage does not occur in the genuine works of Aristotle. One can find it only in various early medieval anthologies of prophecies of “the wise”.

As if this were not enough, the passage is in some cases attributed to other authors: Chilon and Thucydides for example. Needless to say, it is not a genuine Thucydides passage either.

Definitely, Aristotle deserves his position in the narthex. Probably he owes it to the false reason. Aristotle’s being there for the depicted passage is like winning with a ghost penalty a game in which the referee disallowed you previously three regular goals.

PS1: I would be happy to receive philological hints about the passage.

PS2: I would be happy to receive hints from art historians about Aristotle’s turban. Is it supposed to show that he was an infidel after all?

WCP 2013 – THE SEQUEL

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Anders als bei der relativ leichten Bestimmung der Ansichten griechischer Philosophen (vgl. hier), ist es sehr schwer, die Ansichten griechischer Philosophinnen richtig einzuschätzen. Die gute Nachricht ist, dass es mit einem von mir entworfenen Test möglich ist herauszufinden, ob sie radikale Linke sind oder nicht. Die schlechte Nachricht ist, dass die Aufgabe, mehr über eine griechische Philosophin herauszufinden,  ein besseres Kennenlernen erfordert. Frauen sind komplizierter.

Der Test besteht aus drei Fragen:

1. Fragen Sie sie, was ihre Ansichten zur moralischen Philosophie sind. Keinen Punkt ergibt die Antwort: “Moralische Probleme sind für die Religiösen. Ich sehe keine moralischen Probleme, sondern ästhetische Probleme einer bestimmten Art”. Einen Punkt ergibt jede andere Antwort.

2. Fragen Sie sie, was sie von Chomsky hält. Keinen Punkt ergibt jede Antwort, die folgendermaßen beginnt: “Ach der Noam! Also er …” bla-bla-bla. Jede andere Antwort ergibt einen Punkt.

3. Verlangen Sie von ihr ihr Lieblingsrezept für Mussaka. Wenn sie zurückfragt: “Mussa… was?” dann bekommt sie keinen Punkt. Für alles andere gibt es einen Punkt.

Wenn die Summe gleich null ist, dann handelt es sich bei der Befragten um eine radikal linke griechische Philosophin. Bei jeder anderen Summe ist sie es nicht. Zu erwarten wäre, dass etwa 60% der befragten Philosophinnen eine Nullsumme erzielen.

Synaspismenes

Unlike the determination of the views of Greek men-philosophers (cf. here) it is not possible to determine the views of Greek women-philosophers with reference to clothing or accessoires. The good news is that you can determine whether they are radical leftists by using a very brief questionnaire – a test developed by me. The bad news is that there is not much more you can determine during the short period of the WCP 2013. Women are more complicated than men.

The questionnaire:

1) Ask her what she thinks about moral philosophy. Give her zero points if she answers: “Moral issues are for the religious. I see no moral issues. I only see esthetic issues of a certain kind”, and one point for any other answer.

2) Ask her what she thinks about Chomsky. Give her no points if she introduces her answer by saying: “Oh Noam! Well he…” bla-bla-bla, and one point for any other answer.

3) Ask her what her favourite moussaka-recipe is. Give her zero points if she asks back: “Moussa… what?”, and one point for any other reaction.

Any Greek woman-philosopher with a score which equals zero would be a radical leftist. She is no radical leftist by any other score. The expected results if the test is carried out many times at random would be about 60% of participants with no points.

I hope that this is helpful for the colleagues who are visiting Greece in the time to come.

WCP 2013

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Es könnte sein, dass der eine oder der andere Leser dieses Blogs vom 4. bis zum 10. August am diesjährigen Philosophieweltkongress in Athen teilnimmt und griechische Fachkollegen kennenlernt. Da ich aber nicht vor Ort sein werde, um spontan befragt zu werden, gebe ich folgende kleine Phänomenologie des neugriechischen Philosophen bekannt.

Der griechische Philosoph und die griechische Philosophin identifizieren sich philosophisch nicht durch die Bücher und Aufsätze, die sie verfasst haben, sondern durch die Partei, die sie wählen – und die ihnen in der Regel zur Stelle verhalf, die sie innehaben. Der ausländische Gast hat also den größten Schritt zum Verständnis der griechischen Fachkollegen zurückgelegt, wenn er verstanden hat, welcher politischen Einstellung die griechischen GesprächspartnerInnen sind. Bei griechischen Männern ist die Kleiderordnung, insbesondere die Frage, wieviele Knöpfe am Hemd geschlossen sind, der wichtigste Index der politischen Einstellung – s. hierzu die Fotos und die Erläuterungen nach dem nachfolgenden englischen Text (Frauen sind komplizierter, deshalb gibt es vielleicht eine Fortsetzung).

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Some of the readers of this blog might visit Athens from August 4th until 10th for this year’s World Congress of Philosophy – inevitably to meet Greek colleagues. Since I won’t be there to be asked, this is a brief phenomenology of modern Greek philosophers.

Greek philosophers define their position in the philosophical discourse primarily with reference to the political party they vote for. This is actually a rational thought because they mostly owe their jobs – when they have one – this political party and not their books or articles. That is, guests from abroad have accomplished the most difficult task in their attempt to understand a Greek colleague if they know which this Greek’s political views are. Whether the Greek man standing next to you is buttoned up or not is the most important index for his views – see the photos and the comments (Greek women philosophers are more complicated – perhaps the topic has to be continued to include also them).

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Conservative; mostly non-analytic; not always religious.

 

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Liberal; probably analytic; an endangered species; he only managed to come to the congress because he escaped from the zoo.

 

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Radical leftist; analytic; likes Foucault also; or whatever; life’s so complicated anyway…

 

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Just flirting…