Putnam’s Cambridge properties

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Cambridge-Eigenschaften sind Eigenschaften, die keinen Wandel oder Beeinflussung ihres Trägers nach sich ziehen. X kommt z.B. eine Cambridge-Eigenschaft zu, wenn er in einem Leipziger S-Bahn-Waggon unterwegs ist, von dem aus fünf Stunden vorher eine ihm völlig unbekannte junge Frau ihren Freund anrief, um sich bei ihm – beim Freund, nicht bei X – zu entschuldigen, da sie sehr verliebt in ihn sei – d.h. in den Freund, nicht in X. Das ist  zwar objektiv gesehen eine Eigenschaft von X, es ist allerdings umstritten, ob man sie als echte Eigenschaft betrachten sollte…

Um gleich mit meiner Meinung herauszurücken, sind Cambridge-Eigenschaften echte Eigenschaften. Sie sind wohldefiniert, sie sind nicht fiktiv – jedes Argument dagegen wäre nur abenteuerlicher als diese direkte Antwort. Gewiss sind mir meine Cambridge-Eigenschaften unwichtig und es ist besser so, weil sie unendlichviele sind. Aber sie sind da. Ich habe etwa die Cambridge-Eigenschaft, Besitzer eines Ausweises mit einer Nummer zu sein, deren Differenz von 1017 eine Zahl x beträgt; ebenfalls Besitzer eines Ausweises mit einer Nummer, deren Differenz von 1017+1 eine Zahl x+1 beträgt usw.

Hilary Putnam hatte auch unendlichviele Cambridge-Eigenschaften (dass er an der MIT in Cambridge Massachusetts lehrte, hat nichts damit zu tun) und eine von ihnen ist, dass er 2004 an einer Einstellungskommission für die Besetzung einer Laufbahnstelle an der Uni Zypern teilnahm, in der Leute das Sagen hatten, die ihm mindestens so unbekannt waren wie ihnen jegliche akademischen Standards. Selbst wenn ihn das geärgert hat, der Umstand, dass die restlichen Mitglieder so waren, beeinflusste ihn in keinster Weise. Dass solche Menschen physisch bei ihm saßen, ist also eine Cambridge-Eigenschaft von ihm.

Auf Zypern habe ich Putnam im Jahr 2004 getroffen – zum ersten und einzigen Mal. Von München nach Zypern zu fliegen war mir gerade mit einer Ehefrau in einer komplizierten Schwangerschaft schwer gewesen. Für ihn war der Flug von Tel Aviv, wo er damals einen Lehrauftrag hatte, viel unbeschwerlicher. Beide mussten wir dort sein. Er war externer Gutachter und der einzige, der meine Bewerbung unterstützte, und ich war – gerade habe ich’s verraten – Kandidat.

Ich muss an diese alte Geschichte denken und kann nicht umhin, als zu denken, dass selbst der Ärger mit Menschen mit einer wissensfeindlichen Agenda für Putnam in einem gewissen Sinn eine Cambridge-Eigenschaft war. Für die Persönlichkeit des Individuums namens „Putnam“ bedeutete das nichts, denn Individuen, die von einem Eigennamen rigide designiert werden, haben sehr wenige wesentliche Eigenschaften und ihre restlichen Eigenschaften berühren ihr Wesen nicht im Kleinsten. Aber dann sind diese restlichen Eigenschaften Cambridge-Eigenschaften. Das ist ein radikaler Gedanke, denn zu Ende gedacht impliziert er, dass die Eigenschaft, Autor des legendären Aufsatzes „The Meaning of Meaning“ zu sein, auch eine von Putnams Cambridge-Eigenschaften ist.

Obendrein ist es ein kripkescher, kein putnamscher Gedanke. Der Grund dafür ist folgender: Die Byzantiner hatten einen offiziellen Titel für den führenden, lebenden Philosophen ihres Reiches: den „Philosophenfürsten“ – den hypaton ton philosophon. Wären sie Byzantiner, dann wäre Putnam seit dem 13. März Kripkes Vorgänger mit diesem Titel.

Sit sibi terra levis.

Kripke and Putnam

Enough with scrolling

Cambridge properties are properties of the kind that having them implies no change for or makes no difference to their bearer. An example would be X’s property of using now a Leipzig suburban train that an unknown to him young woman used five hours ago while calling her boyfrend to ask him – her boyfriend, not X – to forgive and console her for being so deeply in love with him – her boyfriend, not X. Not quite the kind of thing that would affect X…

To say it in advance: I think that Cambridge properties are real properties. They’re properly defined, they’re not fictional – what else do you need? It’s true, my Cambridge properties are unimportant to me and they’re infinitely many as well, but I do have them after all. I have the Cambridge properties of having a social security card number whose difference from 1017 is x; and the property of having a social security card number whose difference from 1017+1 is x+1 etc.

Like everyone else’s, Hilary Putnam’s Cambridge properties (yes, Putnam did teach at the MIT at Cambridge Massachusetts but don’t get confused with the different usages of „Cambridge“) are infinitely many as well. One of them I happen to know of is that in 2004 he participated in a committee dominated by colleagues of whom he didn’t know the names but who had an agenda of standards other than academic. I mean, certainly the fact that other members of the committee had an agenda of standards other than academic standards didn’t affect Putnam and, therefore, it is a Cambridge property to be in the same committee with them. The property of being angry at them wouldn’t be one of his Cambridge properties if he happenned to have it – which I don’t know.

I met Hilary Ptunam for the first and only time in his function as a member of this committee. For me, it was a long journey from Munich to Cyprus and a difficult one: my wife had a difficult pregnancy with our eldest. For him, it was a much shorter trip from Tel Aviv where he’s had teaching appointments. Both of us had to be there: me as a candidate for a tenure-track position, he as an external referee – and I have to say: as the only supporter of my candidacy there and then.

When I think about this old story, I can’t help thinking that also being angry at the other members of the committee would be, in a sense, one of Putnam’s Cambridge properties. Because, on one hand it does affect someone to be angry but this is not a change for the personhood of the individual named „Putnam“. Individuals designated rigidly have very few essential properties, their remaining properties being of the kind that they don’t change the individual or the human person. But then all these remaining properties are Cambridge properties by the definition of the term. By this account, also writing the legendary paper „The Meaning of Meaning“ is one of Putnam’s Cambridge properties.

This sounds rather like a Kripke, not a Putnam account on Cambridge properties, and there’s a reason for this: the Byzantines had a title for the leading living philosopher of their state: hypatos ton philosophon. If they had been Byzantines, on March 13th Putnam would have left this title for Kripke to inherit.

Sit sibi terra levis.

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Putnam, Sheldrake, 9/11, the Greek paper and causality

Nineeleven

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Zunächst in Kürze die durchaus bekannte Geschichte, die unseriöse Journalisten und Blogger seit 13 Jahren beschäftigt: Zwei Tage VOR den Terroranschlägen des 11. September 2001 veröffentlicht die griechische Zeitung Eleftherotypia in ihrer Sonntags-Magazin-Beilage das links stehende Bild.

Mit den Verschwörungsvermutungen werde ich mich nicht beschäftigen. Sie sind philosophisch uninteressant.

Die Unterstellung allerdings, es gäbe eine Erklärung für die Ähnlichkeit der Bilder einerseits, die Verteidigung des Teams der Zeitung andererseits, die Ähnlichkeit sei rein zufällig, erscheinen mir interessant und lehrreich.

Wer auf Zufall plädiert, meint damit, dass es keinen KAUSALEN Zusammenhang zwischen dem linken und dem rechten Bild gibt und damit keine Erklärung für ihre Ähnlichkeit. Wer dagegen an eine Erklärung für die Ähnlichkeit glaubt, würde entweder auf eine Mitschuld der Zeitung an den Terroranschlägen tippen (aber das Vorhandensein von Gründen als Ursachen einer Handlung ist an sich kausaltheoretisch unproblematisch) oder aber den Zusammenhang zwischen beiden Bildern nicht als kausal, sondern als Reziprozität betrachten – im Sinn einer alleinheitlichen oder parapsychischen Beeinflussung. Man spricht von Gedankenübertragung oder von Sheldrakesmorphischer Resonanz„.

Seit Hilary Putnams „Why there Isn’t a Ready-Made World“ betrachten wir eine kausale Erklärung als persönliche oder sachbezogene und jedenfalls epistemisch definierte „Schuldigkeit“ eines bestimmten Faktors. Das entspricht auch dem ursprünglichen, adjektivischen Sinn des „aitios“ im Griechischen. Allerdings hat die zeitgenössische Wissenschaftsphilosophie mit ihrer Fokussierung auf die kausale Erklärung auf ein unglaublich chancenloses Pferd gewettet. Denn es gibt Erklärungen, die gar nicht kausaler Natur sein wollen. Wer glaubt, dass es eine Erklärung für die Ähnlichkeit obiger Bilder gibt, kann dem Wissenschaftsphilosophen entgegnen, diese sei nicht kausaler Natur. Wenn der Wissenschaftsphilosoph auf die kausale Erklärung als die einzig mögliche Erklärung setzt, dann ist das petitio principii.

ENOUGH WITH SCROLLING

It’s a well-known story which has been the subject of nonserious journalists and bloggers for the past 13 years. Two days BEFORE the September 11 attacks, the Sunday supplement of the Greek daily Eleftherotypia has the picture on the left side above.

There are conspiracy theories concerning this but they are philosophically uninteresting.

It is interesting, however, to ask whether there is some explanation for the similarity between the two pictures. And, of course, the commonsensical line of defense of the newspaper („The similarity is a coincidence“) is also interesting.

Pleading coincidence means that there is no CAUSAL connection between the picture on the left and the picture on the right. Further, that there is no explanation for the similarity of the two pictures. Believing that there is an explanation means either that some complice of the terror attacks worked for the newspaper (but this is, again, uninteresting for our understanding of a causal explanation since the point for a theory of causality is not if reasons are causes for action but what causality is) or that the connection between the two pictures is not causal but a case for reciprocity – say in terms of telepathy or Sheldrake’s „morphic resonance„.

Since Hilary Putnam’s „Why there Isn’t a Ready-Made World“ we tend to consider causal explanations to be based on an individual „blame“ of an event. Which event or person is to blame depends on our epistemic background. This corresponds to the initial meaning of the Greek term „aitios“ as an adjective. My impression, however, is that the contemporary philosophy of science places a bet on a slow horse when it focuses on causal explanations. There are explanations which are not supposed to be causal. Those who believe that there must be an explanation for the similarity of the pictures above can object to the philosopher of science that this explanation is not necessarily causal. If the philosopher of science counter-objects that there are no explanations but causal ones, she begs the question.

„Was er damit meinte, das weiß doch nur er…“

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„Meanings ain’t in the head“ hat einer der größten lebenden Philosophen einst geschrieben, um uns fast alle zu überzeugen, während er seine Meinung wieder änderte. Irgendwann habe ich ihn getroffen. Er war externer Gutachter in einem Berufungsverfahren, hat sich für mich eingesetzt aber das war in einem Department, das vielzuviele sonstige – nennen wir sie – Sensitivitäten hatte. Dort, auf Zypern, damals lehrte er in Tel Aviv, hat er mir zwischen Tür und Angel gesagt, dass Kants Philosophie die Hauptinspiration seiner Meinungsänderung bezüglich „meaning“ war. Meanings are in the head after all…

Das gefiel mir. Nicht wegen Kant, sondern überhaupt. Und es gefällt mir immer noch. Dafür, dass das, was wir meinen, im wesentlichen mental ist, gibt es alltägliche Beispiele.

Die Knesset beschloss z.B. vor ein paar Tagen, die Bagatellisierung  nationalsozialistischer Symbole und des Wortes „Nazi“ unter Strafe zu stellen. Will man den Holokaust als Höchstmaß menschlicher Brutalität im Gedächtnis bewahren, dann kommt man nicht umhin, darauf hinzuweisen, dass die Eigennützigkeit und Derbheit des Vermieters diesen noch zu keinem Nazi macht.

Man darf also weiterhin das Wort „Nazi“ benutzen, um  Menschen zu bezeichnen, denen begründetermaßen Nazitum unterstellt werden kann, andernfalls aber nicht. Es scheint aber, als wäre meine Bereitschaft, ernsthaft zu argumentieren, jemand sei ein Nazi, ausschlaggebed dafür, ob ich das Wort mit gutem Grund benutze – nach diesem neuen Gesetz jedenfalls…

Einen Parallelfall stellt die Darbietung der Melodie „Wuidschütz Jennerwein“ in Deutschland dar. Sie steht nicht unter Strafe, während die sehr ähnliche Melodie des Horst-Wessel-Lieds natürlich nicht gespielt, gepfiffen oder sonst noch produziert werden darf. Da aber die Melodien sehr ähnlich sind, müsste der Ankläger die Absicht eines Angeklagten dokumentieren können, nach dem Nazi-Lied und nicht nach der Tegernseer Volksweise zu pfeifen.

Die Anklage käme damit nicht weiter. Aber wir, die wir im Alltag wohl wissen, wer, wie Wörter benutzt und Melodien pfeift, betrachten wohl das Gemeinte als den Inhalt des Kopfes desjenigen, der es so und nicht anders meint.

Der Grieche sagt: Wer, wie, was gemeint hat, das wisse „Gott und die Seele dessen„, der es gemeint hat: „ho Theos kai he psyche tou„.

I like this short movie. It’s food for thought. Kantian food for thought.

One of the greatest living philosophers wrote forty years ago: „Meanings ain’t in the head“. He persuaded almost everyone while, in fact, he was changing his mind. Ten years ago he tried to help me get this job in Cyprus – back then he taught in Tel Aviv – but the department had certain other priorities so to say…  Anyway, since he considered me to be a Kantian (which was accurate back then and is accurate still now in a way) he told me that his main inspiration in his change of mind was Kant’s philosophy. Meanings are in the head after all…

I liked this. I still like it. Not only because of Kant, I mean. Meanings which are essentially mental are an everyday experience, I think.

Take the decision of the Knesset a few days ago. In order to stop the inflationary use of Nazi symbols and the word „Nazi“, they made it a legal offence to use them without serious reason. That is, you can still call someone a Nazi if you can make the case that he is one, but being greedy and coarse doesn’t make a rent-raising landlord a Nazi from alone.

But being able to make the case that someone is a Nazi is a mental thing.

I see a parallel in playing a folk song which is very well known in the Alpine countryside between Salzburg and Munich. In Germany, it’s permitted to play, whistle, produce the melody of „Wuidschütz Jennerwein„, but you may not produce by any means the melody of the Nazi march known as „Horst-Wessel-Lied“, whose melody is very similar. If a barrister wanted to make the case that someone whistled to the one and not to the other, then he should know the intention of the accused.

Which would be a mental thing again.

Greeks say: What someone meant is known only by „God and the soul of the man„, who meant it: „ho Theos kai he psyche tou„.

I conclude that considering meanings to be in the head does justice to an everyday intuition, not only to sophisticated, Kantian arguments.

Patzig

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patzig

Zwar bin ich kein Absolvent von Günther Patzigs Göttinger Institut aber zwei meiner Bonner Lehrer, Ulrich Nortmann und Rainer Stuhlmann-Laeisz, waren Patzig-Schüler. Selbst nachdem ich später in Bayern in einem formalistischen Umfeld „resozialisiert“ worden war, blieb mir Patzigs Logizismus als sozusagen indirektes Erbe erhalten.

Von den frühen Sechzigern bis zu den frühen Neunzigern hatte die analytische Philosophie in Deutschland sowieso nicht viel mehr als diese beiden Institute anzubieten: Stegmüllers in München, Patzigs in Göttingen. Wenn die deutsche Philosophie heute die Abwendung von der Begriffspoesie, dem Dünkel und den verschwörerischen Telefonaten im Hintergrund als eine Selbstverständlichkeit betrachtet, hat das weitgehend mit diesen beiden Instituten zu tun.

Anders als bei Stegmüller, war bei Patzig nicht der angelsächsische Einfluss, der zur analytischen Wende führte, sondern vor allem der Einfluss der Lemberg-Warschauer Schule. Er selber („Autobiographische Einleitung“, in: Patzig, G., Tatsachen, Normen, Sätze, Stuttgart: Reclam, 3-7; insb. 5-6) erwähnt die Lektüre des Aristoteles-Buches von Łukasiewicz als einen Wendepunkt in seinem Denken. Patzigs Mind-Aufsatz über wahre Konklusionen aus falschen Prämissen bei Aristoteles gehört immer noch zu den ganz wenigen Artikeln in Mind, die aus der Feder von Leuten kommen, die keine Alumni einer angelsächsischen Uni sind – und das im Jahr 1959.

Hilary Putnam sagte mir vor neun Jahren am Rande meiner damaligen Bewerbung an der Uni Zypern (eine sehr traurige Geschichte diese – die erzähle ich nur mündlich und selbst dann ungern): „Ich wollte Patzig in Cambridge haben. Er wollte nicht, da er an dieser Göttinger Konditorei hing, für die es in Cambridge und Boston nichts Entsprechendes gab“. Ich glaube, ich weiß heute, von welcher Konditorei Patzig bei Putnam geschwärmt hatte.

Ich würde der grauen Eminenz der deutschen analytischen Philosophie zum heutigen 87. Geburtstag einen Kuchen von dort wünschen.

„Patzig“ is German for „stroppy“. However, when it comes to philosophy, Patzig is the surname of a person to whom German analytic philosophy owes not very much less than its existence.

From the early 60s until the early 90s there wasn’t much more in terms of analytic philosophy in Germany than two institutes: Stegmüller’s in Munich and Patzig’s in Göttingen. Unlike Stegmüller’s, Patzig’s turn to exact, disciplined thinking wasn’t due to an Anglosaxon but to a Polish influence. Patzig himself mentions Łukasiewicz’s book on Aristotle as the turning point in his thinking. Patzig’s article on Aristotelian syllogisms with false premises is still one of the very few articles in Mind which have been authored by people who aren’t alumni of some English-speaking university – NB, an article published back in 1959!

Patzig’s logicism is a very distinctive tendency in German analytic philosophy, found in alumni of Göttingen, but also a mediated heritage for many others like me, who never studied in Göttingen. Although the way I think was about to be „reshaped“ by Bavarian formalists, Göttingen logicism, propagated in my days in Bonn by Patzig’s disciples there, Ulrich Nortmann and Rainer Stuhlmann-Laeisz, continues to be a constraint of the way I see things in logic and language.

Hilary Putnam told me nine years ago after an interview I gave for a position at the University of Cyprus (I will not write about this very sad story and I don’t talk about this very often either): „I wanted to have Patzig in Cambridge. But he didn’t want to come because he was unwilling to leave this Konditorei in Göttingen (Putnam used the German word, which initially surprized me – afterwards we talked German with each other alright…) which he found no substitute for in Cambridge and Boston“. I think that now I know which pastry shop Patzig had mentioned to Putnam.

I wish that Patzig celebrated today his 87th birthday with a cake from there.