Leave them in peace, not in pieces…

Scroll for English

Bei einem Ausgang in meiner Soldatenzeit auf Rhodos stellte ich plötzlich fest, dass die Straße, wo ich mich gerade einfand, nach Platon benannt war.

Platon war nie auf Rhodos, was es in meinen Augen als einen albernen Nationalstolz erscheinen lässt, wenn er mit seinem Namen einen urbanen Raum schmückt, der vor lauter Johanniter- und Vittorio-Emmanuele-Architektur Ernst Jünger als Kulisse diente.

Ähnlich waren meine Gefühle bezüglich der Fichtestraße in Schwabing. Ich versuchte stets den Philosophen zu vergessen (übrigens bin ich der Übersetzer der Bestimmung des Menschen ins Griechische – fürwahr eine Jugendsünde) mit sehr guten Ergebnissen, denn heute denke ich stets an die dortige, vormals sehr günstige Tankstelle, selbst wenn der Name des Philosophen fällt.

Insgesamt hält es München sehr albern mit Philosophennamen. Kein Wunder eigentlich…

Enough with scrolling

I remember myself exploring downtown Rhodes ages ago, during my service in the army, and finding out that a street in the old town was named after Plato. Plato never visited Rhodes, so it is, I suppose, kind of a silly national pride to have Plato as a reference in an urban environment still marked by the presence of the Johannites and a Vittorio-Emmanuele architecture.

Similarly, Fichte Street in northern Munich marked for me a cheap gasoline station. I have tried not to think of the philosopher when the name is mentioned – with good results.

But also in cases where the philosopher was there, naming this or that after them sounds phoney because this naming presents an unlucky attempt to insinuate a (nonexistent) reflectivity. The photos above are from Munich.

Advertisements

Ockham neither lies nor lies here

Scroll for English

Wenn ich dieses Blog für Reiseeindrücke gebrauche, dann meistens, um auf Verstecktes, Unbekanntes hinzuweisen. So z.B. auf die Höhle unweit meiner Wohnung in Attika, die Platon als Vorlage für das Höhlengleichnis gedient haben soll, oder auf die euböische Legende über die Gründe (und Meeresgründe), die angeblich am Tod des Aristoteles auf meiner (seiner) Insel schuld wären.

Vor einer Woche, wieder ausnahmsweise in München, was komisch ist, denn ich kann mich nach 23 Jahren dort wohl auch nach meinem Weggang einen Münchner nennen, dachte ich, dass ich wieder über einen philosophischen Blick hinter die Kulissen schreiben kann.

Das Münchnersein des Wilhelm von Ockham ist mit meinem vergleichbar: Ockham kommt 1330 (663 Jahre vor mir) als Ausländer an den Hof Ludwigs des Bayern. Richtig am Hof lebte er nicht, obwohl er oft dort – ein kaiserlicher Berater doch – gewesen sein muss. Der damalige Hof befindet sich südlich des heutigen Nationaltheaters. An Stelle des letzteren sowie auf dem weitläufigen Vorplatz, ein paar hundert Schritte vom Hof entfernt, befand sich damals das Franziskanerkloster, wo Ockham hauste, den Vorgänger des heute weltweit bekannten Münchener Franziskanerbiers trank und Polemiken gegen den Papst schrieb.

Siebzehn Jahre nach seiner Ankunft in München stirbt Ockham und wird im Münchener Franziskanerkloster  bestattet – so jedenfalls das Sterbejahr auf einem Grabstein, der allerdings keine zuverlässige historische Quelle darstellt, weil er aus dem Kirchenchor stammt, wohin Ockham lange nach seinem Tod umgebettet werden sollte. Komischerweise bittet allerdings ein Jahr nach dem Datum auf dem Grabstein, 1348 also, ein gewisser Münchner Guilelmus de Anglia den Papst um Vergebung. Als im frühen 19. Jahrhundert zwischen der neuen Residenz und dem Alten Hof das Bayerische Nationaltheater gebaut wird, weicht das Franziskanerkloster den Musen. 1932 entdeckt Lucas Wadding besagten Grabstein neu und unterstützt die These, dass dieser nur deshalb 1347 als Todesjahr angibt, um die Annahme zu bekräftigen, Ockham könne nicht der Münchner “Guilelmus de Anglia” sein. Rudolf Höhn pflichtete Waddings These bei. Unter den Ockham-Experten hielt nur Gedeon Gàl ab 1982 am Grabsteindatum fest – wohl zu Recht, nachdem er das Original der Petition wiederentdeckte, wo der besagte Münchner Guilelmus de Anglia als Freund Ockhams ausgewiesen wird – was wohl zeigt, dass er nicht Ockham war. Was für eine schöne Geschichte: Der Namensvetter und Landsmann in der Fremde: Der ja! Der konnte weiche Knie bekommen, das alte Franziskanersigel an den Papst Clemens VI. nach Avignon schicken und huldigst um Vergebung bitten; nicht jedoch Ockham, der unverrückbare Logiker, wo es doch darum ging, die Wahrheit zu verteidigen! Gàls Position erscheint schlüssig, aber mehr Beweisstücke wären natürlich hilfreich. Bloß gefunden konnten sie nicht mehr werden.

Ohne vorherige archäologische Untersuchung war 1963, was unterirdisch unter dem Kloster übrig geblieben war, der Tiefgarage gewichen, die man heute kennt. Nachdem ich diese ein paarmal in einem Vierteljahrhundert zum Parken benutzte (zunächst hatten wir einen Golf, einen weißen; dann einen roten Golf, Turbodiesel; dann einen Opel, das Modell weiß ich nicht mehr), habe ich sie nun zum ersten Mal als Pilgerstätte besucht.

Das unmittelbare Ambiente ist pietätlos, hat allerdings genau die Klarheit und die Wahrheit, die man von einem Logiker erwartet.

Enough with scrolling

Rarely, I use this blog to give glimpses the reader can expect to find in a philosophical Lonely Planet guide. But even then, they have to be very special, too well hidden behind the surface like the (literally subterranean) Plato’s real cave that turned out to be near my place in Attica or the (literally submarine) personal crisis that Aristotle allegedly failed to get over vis-à-vis the Euboean tides.

What I’m writing today will be something very similar and, indeed again subterranean.

In mid-June I visited Munich for a short time, which feels strange, especially the word “short”, since I lived there 23 years long. William of Ockham’s stay in Munich was only a bit shorter. He went there in 1330 (663 years before I did) and took refuge on Ludwig the Bavarian’s court. Albeit an imperial advisor, Ockham’s place was a monk’s cell in the back-then Franciscan abbey, a couple of hundred yards to the north of the court, where one finds today the Bavarian National Theater and the generous Max-Joseph Square in front of the loggia. There, Ockham drank the beer that was to become today’s famous Franziskanerbier of Munich and wrote polemics against the Pope.

Seventeen years after his arrival in Munich, Ockham dies and is paid the last respects there. Much later his grave is moved to the choir. In the early 19th century the Abbey makes place for the Opera (alias Nationaltheater). Lucas Wadding rediscovers in 1932 Ockham’s gravestone, i.e. the one that stood in the choir, according to which the venerabilis inceptor died in 1347. But, strangely enough, a petition sent to Pope Clemens VI in 1438, one year after the year of death on Ockham’s gravestone, a certain “Guilelmus de Anglia” sends the old seal of the Franciscan Order from Munich to Avignon and asks for forgiveness for decades of polemics. Rudolf Höhn publishes a picture of the gravestone in 1950 and, agreeing with the aforementioned Lucas Wadding, insinuates that the year 1347 on this stone was not only mistaken, but also intentionally so, due to the wish to see Ockham as a person who never apologised for his polemics against the Pope. Only Gedeon Gàl opposes to this position. In fact, Gàl rediscovers in 1982 the original of the petition in which said Guilelmus de Anglia is identified expressis verbis as Ockham’s friend. This straightforwardly means that he was not Ockham. The compatriot, an English émigré in Munich by the same name but without a logician’s firmness might lose his courage. Ockham however cannot but defend the truth! This is Gàl’s message. New evidence would have been helpful to back this nice story, one that was based on one single document. But in 1963 the underground parking lot in the form we know it today was built. The construction had made quick progress because no one remembered to ask the archaeologists to make an excavation first.

In the past quarter of a century I have used the parking lot under the Max-Joseph Square in Munich to park different cars we owned. First a white Golf, then a red Golf, then – I think – an Opel, don’t ask me about the model etc. In mid-June I visited it for the first time as a pilgrim.

The direct ambience is impious but it has exactly the transparency and truth you expect from a logician.

Janus annum circinat

Scroll for English

Dass Janus das Jahr zur Wende bringt, ist nicht ohne Weiteres klar. Normalerweise verbinden wir mit ihm einen Neuanfang. Das ist nicht besonders klug. Auch bei den besten Neujahrsbeschlüssen fangen wir nicht bei Null an. Die Wende ist ein Richtungswechsel, kein Neuanfang.

Punkt, Spiel und Partie also für den Codex Latinus Monacensis 4660, Lied 56: “Janus bringt das Jahr zur Wende”.

Dass wir trotzdem von Neuanfang reden, hat immerhin eine Berechtigung. Janus ist das geeignetste Symbol für die Veränderung des Gleichbleibenden und den Dialetheismus. Bei einer contradictio in terminis kann von mir aus von einem Beginn des Neuen ohne das Ende des Alten die Rede sein. Wer einwendet, dass die Realität frei von Widersprüchen ist, dem würde ich auch Recht geben. Dass es einen ersten Januar gibt, ist ein Teil unserer Sprache, nicht der Realität.

Enough with scrolling

Janus curves the year. What a strange verse! Not only linguistically. We mostly associate new beginnings with him, not curves.

Otherwise, new beginnings and new year’s resolutions are overestimated. We never begin at point zero. We just (wish to) change. And a change is a turn, a curve, not a beginning.

Game, set and match go to the Codex Latinus Monacensis 4660, carmen 56: “Janus curves the year”.

I would tolerate “new beginning” talk whatsoever. Janus is a symbol for the change of something that remains the same and for dialetheism. When the symbol itself invites contradiction, there’s not much to prevent you from seeing a beginning of the new even if the old still remains. You can say that reality is free of contradiction, of course, but Janus and January are parts of language, not of reality.

Dyscalculia and Kripkenstein and Christmasstein

Scroll for English

Ich liebe Weihnachten.

Hassen tue ich nur die Art, wie es begangen wird. Ich fühle mich fehl am Platz oder eben in der Zeit, wenn ich Ende Dezember weiter nachdenke, wo es zum Brauchtum gehört, das Negieren des Denkens besonders vehement zu üben.

Dem neuen Trend, Dyskalkulie als ein klinisches Bild zu umreißen, kann ich durchaus Gutes abgewinnen. Nicht dass ich die Dyskalkulie für einen physischen Defekt halte. Eher für einen philosophischen Hang zur Skepsis. Aber bei jedem philosophischen Knacks verringert es den Stress, wenn man externalisiert, wenn man sagen kann: “Das bin nicht ich, sondern das Daimonion” – so frei nach Sokrates.

Bei den Dyskalkulie-Betroffenen ist ein skeptisches Daimonion am Werk. Es diktiert als Fortsetzung der Reihe:

⏹⏺🔼⏹

sowohl diese:

⏹⏺🔼⏹⏺🔼⏹⏺🔼

als auch diese:

⏹⏺🔼⏹⏹⏺🔼⏹⏹⏺🔼⏹

Dyskalkulie-Betroffene ändern die Regeln, weil sie keine präzise Regel erkennen. Aber so spielen Kinder die ganze Zeit. Selbst Erwachsene sind nicht in der Lage, sich in die Lage eines Autisten hineinzuversetzen, der bei einer einminütigen Verspätung des Zuges aggressiv wird. “Die einminütige Verspätung ist keine Verspätung” sagen Sie? Das ist eindeutig nicht wohlkalkuliert!

Es ist eine sehr wichtige Lektion aus Wittgensteins Spätphilosophie, dass jedes Regelverständnis ein Verständnis für die Art vorausssetzt, wie die anderen die Regel verstehen. Das ist zirkulär. Man kann argumentieren, dass diese Lektion nicht Wittgensteins Intention war, nur Saul Kripkes Interpretation der Spätphilosophie Wittgensteins. Das macht die Lektion nicht weniger wichtig.

Meine Lektion habe ich auch gelernt mit dem Ergebnis, dass ich insbesondere an Weihnachten Sympathie für die Dyskalkulie hege. Denn ich habe Dysfestie – so nenne ich sie jedenfalls. Ich verstehe nicht, wieso wir etwas feiern, was wir weniger und weniger – OK, ich verstehe das vielleicht – bis  militanterweise antiintellektuell und bis ins Knochenmark feindlich begehen.

Frohe Weihnachten allerseits!

PS: Das Gemälde von Nikephor Lytras Ta Kalanda (1872 – ungefähr zu übersetzen als “Das Kalendenlied”) schildert einen griechischen Weihnachtsbrauch und steht unter dem Einfluss der Münchener akademischen Schule. Als jahrzehntelang Münchener und als jemand, der immer noch den Brauch begeht, fühle ich mich Lytras an diesen Tagen sehr nah.

Enough with scrolling

I love Christmas.

I only hate the way it’s typically celebrated. When I continue thinking during Christmas time, I feel like being a phoney just in the time of the year in which thinking is mostly disallowed.

Defining dyscalculia as something that is clinically diagnosed serves as a means to reduce the stress and to externalise. A Socratic person with dyscalculia can say something to the effect of: “It’s not me, it’s the demon who causes my failure to do a number of things concerning numbers”. Although I don’t think that dyscalculia is a handicap in the sense of dyslexia, I’m very positive towards the new trend to see it as an obsession in the broadest meaning of the word.

However, I don’t think that dyscalculia has a physical grounding. Rather a philosophical. People with dyscalculia are sceptics who can do nothing about it.

Take the sequence:

⏹⏺🔼⏹

Do you continue it thus:

⏹⏺🔼⏹⏺🔼⏹⏺🔼?

Or thus:

⏹⏺🔼⏹⏹⏺🔼⏹⏹⏺🔼⏹?

Here, the rule is not clear. But, in a way similar to this, no rule is clear and this is why one has to use imagination in every rule following. To me dyscalculia appears to be akin with playing games by rules that you feel inclined to slightly modify in the process. This is the way kids usually play games and the reason even we as adults can’t feel empathy for an autistic person who gets aggressive because the train had a one-minute delay. “One minute is not a delay” I hear you saying. This appears to be a dyscalculous approach.

Kripke showed that a very basic lesson to learn from Wittgenstein’s late philosophy is that, in order to understand a rule, it is essential to understand how the rule is to be understood – which is a circular thing… It is argued that this lesson wasn’t Wittgenstein’s intention but even so, the lesson is there.

Having learned my lesson, I appear to have empathy for people with dyscalculia in a certain way: I have dysfestia – if I may call it thus. I don’t understand how comes that we celebrate something we cared less and less and less about – OK, maybe I understand that – to finally not care about it at all and militantly so.

Merry Christmas everybody!

PS: The painting is Nicephorus Lytras’s Ta Kalanda (1872), a masterpiece in the manner of the Munich School depicting a Greek Christmas custom.

Trappentreustraße

Scroll for English

Eine der meistbefahrenen Brücken Europas schneidet sie längs. Die Tram von Pasing zum Münchner Hauptbahnhof rüttelt einen selbst im zweiten Stock wach, aber bekannt wurde die Trappentreustraße vom Mord eines Griechen durch Neonazis.

Ich, der ich eine Tür weiter und zwei Stockwerke höher entfernt vom Tatort gewohnt hatte, verbinde die Trappentreustraße eher mit dem Tod eines anderen Griechen, der sich in Kants Kritik der reinen Vernunft besser als in jedem anderen Buch auskannte…

…und Dieter Henrich las…

…und Peter Handke…

…und den Oikonomikos Tachydromos immer wieder…

…und Lust am Kochen hatte…

…und einen Kamm brauchte, da er kein kurzgeschorenes Haar mochte.

Es ist im Leben der Orthodoxen Kirche eine übliche Metapher, von Tod und Neugeburt eines eigentlich noch lebenden Menschen zu reden. Meist verbinden wir diese Metapher mit einer Bekehrung. Oder mit einer Taufe.

Einen philosophischen Anlass zum heutigen Posting habe ich nicht – außer dem Umstand, dass ich gestern durch die Trappentreustraße fahrend meinen Töchtern gesagt habe: “Da oben habe ich gewohnt”.

Ob ich das war, bezweifle ich heute. Damals habe ich von Kant ausgehend das Konzept “Patchwork-Identität” von Keupp und den “Qualis” unter den LMU-Sozialpsychologen belächelt.

Dass ich das heute nicht tue, zeigt auch, wie Recht sie hatten.

Enough with scrolling

One of Europe’s busiest bridges cuts it longitudinally. The street car’s rumble wakes you up on the second floor. But in German media, the Trappentreu Street became known because of the murder of a Greek shop-owner.

Today, after the neonazi murderers received their just punishment, in my memory the Trappentreu Street is associated with the death of another Greek guy who lived there…

and who was very keen in the exegesis of Kant’s Critique of Pure Reason – more than of any other book…

…and used to read Dieter Henrich…

…and Peter Handke…

…and the review Oikonomikos Tachydromos every now and then…

…and enjoyed cooking…

…and combed his rich hair.

In the Orthodox Church, death and rebirth of a living person are common metaphors that are used for a conversion or a baptism.

There’s no philosophical point for posting this today, I’m afraid, other than my words yesterday to my daughters while passing by the place: “This is where I used to live”.

I mean, I’m not sure if this guy is still me. On one hand, back then I used to make Kantian jokes about the concept of “patchwork identity” which was worshipped at those days by professor Keupp and other social psychologists of the LMU Munich. On the other, the fact alone that I don’t make such jokes any more shows how right these people were…

East side story

Scroll for English

Wenn der Leser ergründen will, warum eine Logik-Anthologie, die in Berlin während des Kalten Krieges herauskam, diese und nicht andere Texte enthält, empfiehlt es sich herauszufinden, ob mit “Berlin” Berlin-Ost oder Berlin-West gemeint war.

Bei ähnlichen Büchern, die zur selben Zeit in München herauskamen, sollte man nicht mehr nach dem Warum recherchieren, denn es gab nur München-West.

Jetzt weiß der Leser dieses Blogs, warum es keine Verlagshäuser um den Ostbahnhof gibt.

PS: Ohne Schmarr’n gehört die Ostblock-Logik wiederentdeckt.

Enough with scrolling

When you’re asking yourself why on earth a companion to logic published in Berlin during the Cold War includes these texts and not others, it’ll be illuminating if you can answer the question whether the publication is from the east side or from the west side.

You’ll never find yourself tempted to answer the same question concerning a book published in Munich.

Munich has always had a west side only.

PS: No joke this time: quite a few contributions to logic from behind the Iron Curtain must be rediscovered.

Mein Verleger über mich und andere Familienmitglieder

Well, I’m afraid, that has to remain in German: my publisher’s interview with the Börsenblatt des deutschen Buchhandels on the house, the concept, the plan…

…and the clan:

Uli Mai 2017