Ich könnte jemand anders sein und manchmal denke ich, ich wäre es sogar…

Aus der heutigen GAP-Sondermail betreffs GAP-Essaypreis:

Die Gesellschaft für Analytische Philosophie e.V. und die Grazer Philosophischen Studien vergeben jährlich an Studierende den ESSAYPREIS.

Die Preisfrage 2013 lautet:

Kann ich mir vorstellen, eine andere Person zu sein?

usw. mit den Bestimmungen der Preisausschreibung.

Eine schnelle Antwort ist: ja, seit 1999:

Ein philosophischerer Ansatz wäre, statt gleich eine Antwort zu wagen, erst zu fragen, ob ich jemand anders sein könnte. Wenn ja, dann kann ich es mir auch vorstellen. Wenn nicht, dann nicht.

Eine Unterscheidung zwischen logischer und metaphysischer Möglichkeit zu treffen, erscheint hier allerdings nötig.

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Preisfrage

Heute gibt es ein Quiz: Von welchem angelsächsischen Autor stammt folgende Bestätigung der radikalen Unbestimmtheit der Zukunft:

The future is uncertain and the end is always near

und wie lautet die volle Passage im Original?

Wer die richtige unter den drei untestehenden Antworten weiß oder errät, bekommt von mir den Sonderdruck einer meiner Publikationen. Ich weiß: Der Preis ist nicht berauschend. Deshalb gibt es die Möglichkeit, auf das Geschenk zu verzichten, was einem das Gefühl gibt, großzügig und über die materiellen Güter erhaben zu sein.

A. “It was Aristotle’s analysis of the future contingents which some early Christian thinkers used as a source in order to argue that the future is uncertain and the end is always near” – C.S. Lewis, Mere Christianity

B. “My prognosis of the end of history is not meant to be deterministic. In reality, I believe that the future is uncertain and the end is always near – just because of uncertainty, not in spite of it” – Francis Fucuyama, The End of History and the Last Man

C. “Well, I woke up this morning and I got myself a beer. The future is uncertain and the end is always near” – Jim Morrison, Roadhouse Blues