Help racists to get to know the people at their local employment office

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Meiner Meinung nach sollten Plädoyers für die Eugenik in einem demokratischen Land strafbar sein. Die IQ-Forschung ist z.B. eine Art Astrologie, die Teile der Sozialisation auf genetische Faktoren zurückführt und sehr nah bei der Rassenhygiene liegt. Aber, selbst wenn die OECD Deutschland kritisiert, vielzuvielen Bürgern eine gymnasiale Bildung zu verwehren, sei Eugenikern der Punkt geschenkt: Sollen sie frei sein, an genetisch bedingte Eliten zu glauben. So viel Liberalität können wir uns leisten – angenommen…

Aber wenn eine große Tageszeitung in die Eugenik abdriftet, hat sie nichts in den Händen eines demokratischen Bürgers zu suchen. Es gab Zeiten, in denen Frauen und Farbigen von medizinischer Seite für die höhere Schulbildung hinreichende Intelligenz abgesprochen wurde mit Hinweis auf ihren kleineren Schädel. Die Süddeutsche will diese Zeiten zurück haben. Ein aufgeklärter Bürger braucht pseudowissenschaftlichen Rassistenjournalismus nicht zu fördern.

Keinen Cent dafür!

Und, ja, es gibt einen nichtrassistischen Weg, über Gene zu sprechen.


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Personally, I think that supporters of eugenics should be prosecuted. For example IQ: It’s hocus pocus to believe that parts of your socialisation are genetically determined and it’s too near to the nazi doctrine of „Rassenhygiene“ to prevent those with IQ < 100 from visiting high school. At the same time, the OECD has criticised Germany for preventing an unusual large number of citizens from visiting high school. But, for the sake of argument, let’s say that we can afford to tolerate eugenics talk in a democratic society.

However, when a big, allegedly liberal newspaper propagates eugenics in form of an IQ „label“ for high school students, an enlightened, informed citizen has to stop reading it. It’s a duty towards civic society! It’s a duty towards all those who fought against the racists who wanted to prevent women and blacks from going to school due to their smaller scull!

Stop buying the Süddeutsche now if you hate social racism.

And, yes, there is a non racist way to speak about genes and IQ!

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The difference between mockery and hypocrisy in terms of rationality

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Das Bild oben ist ein Grund, antiklerikalen Hohn der Heuchelei vorzuziehen. Wenn Schweinshaxenessen in dieser Gemeinde beim bayerischen Chiemsee als aktive Ablehnung einer scherzhaft gefassten Fastenpredigt gilt, steht die Geste immerhin in der Tradition des Fastenbrechens durch Zwingli im Frühjahr 1522.

Nicht dass ich moralische Einwände gegen die Heuchelei hätte. Eher erkenntnistheoretische. Denn, wenn mit Schweinshaxen eingenommenes Starkbier als ehrliche Vorbereitung auf das in der Predigt propagierte Fasten gelten soll, wohlgemerkt ohne kognitive Dissonanz zu erzeugen, dann spricht das gegen Religion als rationales System.

Meine Beobachtungen bisher zeugen allerdings vom Gegenteil.


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I saw this advertisement in the Bavarian countryside between Munich and Salzburg in Austria. It is an invitation to a fare where high-alcohol-percentage beer would be served along with porc and a sermon for fasting during lent would be addressed.

Now, in the case that this is mockery, anticlerical or any other, it is one in Zwingli’s tradition. Zwingli ate sausages during lent in the year 1522 to emphasise his opposition to church tradition.

In the case that it is hypocrisy, i.e. in the case that the guests would not experience cognitive dissonance during eating sausages while listening to a sermon praising fasting, the fare would be a religious ritual of an irrational character.

Rituals, however, are expected to be rational in character. The pieces of evidence I have for this are devastating. But this is not to say that I have a clue about what happened in Greimharting last Saturday.

Modallogik für Neuburg an der Donau: ein peinlicher Fall von Sensationsjournalismus

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Die SZ berichtete vorgestern, dass Neuburg an der Donau neuerdings wieder eine Adolf-Hitler-Straße hat. Peinlich. Aber noch peinlicher ist der Journalismus, der ins Bullshitting flüchtet.

Bullshit erzählen bedeutet nicht zwingend lügen. Bullshit erzählen kann heißen, eine Wahrheit zu sagen, die im konkreten pragmatischen Kontext mehr verdunkelt als beleuchtet. Tatsache ist, dass der Stadtrat von Neuburg an der Donau eine Straßenumbenennung rückgängig machte. Den Stadträten unbekannt, aber eine direkte Implikation aus diesem Rückgängigmachen, war, dass die betroffene Straße eben so hieß, wie keine deutsche oder sonstwelche Straße nach dem 2. Weltkrieg heißen darf.

Angenommen nun, irgendeine konservative Erweiterung des modallogischen Systems K und zwar eine zwischen S4 und S5 ist adäquat, um epistemische Kontexte zu formalisieren (so jedenfalls die überkommene Weisheit von etlichen Jahrzehnten der Forschung in der epistemischen Logik), so muss der Stadtrat gewusst haben, was er dabei tut. Denn jede bekannte Implikation q eines bekannterweise wahren Satzes p soll nach dem Axiom K: W(p->q)->(Wp->Wq) als bekannterweise wahr gelten. Logisches Allwissen ist die Folge davon – eine unhaltbare Folge über deren Reparatur immer noch Uneinigkeit herrscht. Allerdings sollten wir einem Stadtrat gegenüber, der nicht bedacht haben will, welcher genau der frühere Name der Straße war und damit im Unklaren über die Implikationen eines Beschlusses zu sein behauptet, etwas nachsichtig sein.

Klar, nachsichtig können wir einem Verbrecher gegenüber nicht sein, der behauptet, er könnte nicht wissen, dass das gesamte Zivilrecht impliziere, seine Taten seien strafbar. Damit hat das Desiderat des logischen Allwissens in bestimmten epistemischen Kontexten seine Berechtigung.

Diese Berechtigung für den allgemeinen Fall zu behaupten, ist allerdings eindeutig Bullshitting. Denn selbst die Logik gilt nicht für den allgemeinen Fall. Die Logik ist ein Instrument, das unter bestimmten Einschränkungen nützlich ist. Die Einschränkungen, die für unangenehme Fehlinformation und Ignoranz nützlich sind, sind wohl für Haftungsfragen nicht von Belang. Alles, was wir sagen, gilt nicht absolut, sondern muss einen bestimmten Zweck erfüllen. Soviel Aristoteles in die moderne Logik einfließen lassen können und sollen wir und sei es nur, um Klugscheißer zu hindern, auf die Logik zurückzugreifen.

Neuburg

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A German daily has the story: Neuburg, a Bavarian town at the river Danube has a street renamed to Adolf-Hitler-Straße. Of course, this is unpleasant. But a journalism that sees no other way to make a point than bullshitting is more unpleasant.

Bullshitting is not necessarily lying. You can bullshit someone by telling her the truth – however a truth that in the given situation is misleading. True, the city council of the town cancelled the renaming of the street some decades ago. Unknown to the members of the city council though – albeit an implication of their decision – the street has thereby automatically the name that no street may have after the 2nd World War, in Germany or elsewhere.

Suppose that – like the received wisdom of some decades of epistemic logic insists – some system between S4 und S5 is adequate to capture epistemic contexts. Therefore the city council must have known what they have been doing. This is for the reason that the mentioned systems are conservative extensions of the system K and K’s characteristic axiom: K(p->q)->(Kp->Kq) says that knowledge is closed under known entailment. The consequence of this is unacceptable: logical omniscience. I tend to indulgence, however, when I have to think of these members of the city council trying to defend themselves by declaring that they couldn’t imagine after whom the street was named and, consequently, they ignored the full implications.

Of course, indulgence wouldn’t be my choice against a criminal who claims that he couldn’t know all the implications of civil law concerning his deeds. In cases like this we appear to support epistemic closure.

Nevertheless, you cannot expand your support for epistemic closure to every other realm without committing bullshitting. It’s true that logic is valid for every interpretation. But since Aristotle we know that interpretations are dependent on fixed domains. And talking about who’s to blame for ignorance justifies a domain completely different than talking about penal responsibility.

Ettal Winter 2016

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Vergangenen Samstag fand das Ettaler Oberseminar statt, zum ersten Mal ohne Hans Burkhardt, seinen Initiator vor vielen Jahren und patrem nostrum omnium. Christina Schneider (LMU und Hochschule für Philosophie) und ich übernahmen die Leitung und wir haben vor, zweimal im Jahr dort zu tagen. Für diese Sitzung hatte sie Ludwig Jaskolla (Hochschule für Philosophie) mit einem Vortrag über „Das dynamische Selbst“ eingeladen. Jörg Noller (LMU) war mein Gast und er trug über „Personale Lebensformen“ vor. Sein Untertitel lautete: „Zur Identität von Personen jenseits von Animalismus, Bewusstseins- und Konstitutionstheorie“. Beide Vortragenden sind untereinander bekannt, sie arbeiten beide über das Thema personale Identität und verfechten in ihren Habilitationsprojekten eine Abkehr vom Substanzialismus.

Ich habe mich bisher sehr wenig mit der zeitgenössischen Debatte zum hard problem beschäftigt, aber dieses Wenig zusammen mit meiner mittelalterlichen Lektüre sowie meiner eigenen Introspektion als Person – was ich jetzt beinahe vergessen hätte 🙂 – lassen mich vielleicht auf etwas altmodische Weise glauben, dass das Bewusstsein eines jeden auf der Selbstbezüglichkeit einer Substanz fußt. Nun haben beide, Noller und Jaskolla, sympathische antisubstanzialistische Ansätze zu bieten, mit denen selbst der Substanzialist leben kann. Noller meint, dass es die Lebensform ist, was ein Wesen als eine und zwar diese Person auszeichnet. Jaskolla meint, dass Nollers Lebensform als Kriterium des Personenseins nicht ausreicht, um Probleme wie Parfits Gedankenexperiment der Duplikation von Personen auf Molekularebene plausibel zu interpretieren. Ich glaube allerdings, dass das parfitsche Gedankenexperiment kein großes Problem für Nollers Argument darstellt. Fragen wir vielleicht eine Mutter vor der Herzoperation ihres Kindes, ob sie lieber das parfitsche Original als ihr Kind ansieht, oder lieber das parfitsche Duplikat mit geflicktem Herzen. Was sieht sie als ihr Kind an? Natürlich das Original und zwar aus Gründen der Kausalität: Sie hatte das Original und nicht das parfitsche Duplikat im Bauch. Das Duplikat ist eine andere Person.

Auch an dieser Stelle möchte ich betonen, wie froh und dankbar wir sind, dass wir in den Personen des Ettaler Abtes, P. Barnabas Bögle OSB, sowie P. Raphael Muhrs zwei Fachkollegen gefunden haben – sie haben beide Philosophie studiert – die ihre Gastfreundschaft als eine selbstverständliche Benediktinerpflicht gegenüber der Wissenschaft verstehen.

Außerdem bin ich Christina Schneider für ihre Bemühungen dankbar, die uns allen die Fahrt nach Ettal ermöglichten. Damit nicht genug bin ich ihr dankbar, weil sie während der Diskussion meinen Standpunkt zu Privation und mehrwertiger Logik verteidigte. Ohne sie wäre mein Argument zur Privation mangelhaft geblieben und ein mangelhaftes Argument zur Privation lehrt uns nichts über die Privation, sondern es ist bestenfalls ein gutes Beispiel einer Privation.

Im Anschluss erreichte mich eine Email von Christina. Unter anderem fragt sie mich, warum sich Logiker immer streiten müssen. Das weiß ich nicht, dadurch komme ich aber auf meinen letzten Dank für heute: Danke an die Diskutanten! Ohne sie hätten wir gar nicht streiten können. Und wir wissen ja: Es war oft der schöne Streit über Begriffe, der am nächsten Tag fruchtbar für unser Schreiben war, die Eintracht, die dagegen furchtbare Resultate hervorbrachte.

Vielleicht ist das die richtige Antwort auf die gestellte Frage.

Ettal Empfangsraum

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The Ettal master class took place last Saturday – for the first time without Hans Burkhardt, the man who initiated it back in 1997 as his – back then – Murnau master class. From now on, Christina Schneider (LMU Munich and Hochschule für Philosophie) and myself will be organizing this twice a year. This time Christina invited Ludwig Jaskolla (Hochschule für Philosophie) for a talk on „The Dynamic Self“. My guest was Jörg Noller (LMU Munich) who presented a paper on personhood as a form of life. Life form is Noller’s alternative to moral approaches to personhood (e.g. the animal-rights debate), further to consciousness-focussed theories and the personhood-as-a-construct debate. The two guests know each other and have similar views on personhood.

My only expertise in personhood is based, I suppose, on the bare fact that I am a person myself and this experience makes me propagate the view that my personhood stems from a substance: my substance. This is as old-fashioned as it can be and is probably backed by the fact that I’ve read only the basics of the contemporary hard-problem literature and many many medieval sources on personhood. Nevertheless, I found Noller’s and Jaskolla’s modern stories interesting. Noller thinks that X is a person if and only if X conducts a certain form of life. Jaskolla thinks that Noller’s form of life is not sufficient to form a criterion of personhood and, in Ettal, he pointed to Parfit’s thought experiment of teletransportation in this context. For myself, I think that the importance of Parfit’s thought experiment is overestimated. If we ask a mother who hears that her child has to go through a heart operation whether the original or Parfit’s duplicate with a mended heart would be her child, her answer would be that the only person of the two who is her child is the ill one. Causality would be her criterion for this: the ill child is the one she had in her womb.

Anyway, today I want to express my gratitude to the abbot of the Ettal monastery, father Barnabas Bögle OSB, as well as to father Raphael Muhr, both philosophers, for what they called their typical Benedictine hospitality towards letters and science.

And my gratitude goes also to Christina Schneider who did so much to enable the continuation of Hans’s master class. And, of course, I want to thank her again for defending and completing my argument on privation and multivalued logic. You see, an incomplete argument on privation is not something that teaches us much about privation but, rather, a case of privation. Thanx!

Christina asked me after the event why it is that logicians always have an argument – in the colloquial sense of „argument“ of course. Well, I don’t believe that the colloquial sense of „argument“ is really different from the technical one. And since the dispute got heated only during the questions, this is an important reason to say thanks to all participants – really tough dialecticians who enjoyed and made me enjoy discussion last Saturday.

Syllabus errorum

Heckl

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Schule und wir“ ist eine Publikation des Bayerischen Kultusministeriums, die von Abertausenden von Eltern gelesen wird.

Das zweite Heft des Jahres 2014 enthielt u.a. sehr interessante Stellungnahmen zur inklusiven Pädagogik. Deshalb ist es umso unverständlicher, dass das oben abgebildete Interview mit Prof. Dr. Wolfgang Heckl auf der Rückseite abgedruckt werden konnte. Ich finde, dass dieses Interview alle Vorurteile des Pädagogen gegenüber pädagogischem Analphabetismus bedient.

Was es da nicht alles angedeutet wird! Dass das wichtigste im Schulwesen die Schulnoten wären; dass Bullying als „Schulstreich“ ginge; dass die Bestimmung der Cleveren darin läge, viel Geld zu verdienen. Die Feststellung am Ende des Interviews klingt nur grotesk und heuchlerisch.

Heckl ist Generaldirektor des Deutschen Museums und Inhaber eines Lehrstuhls für Wissenschaftskommunikation an der TUM. Insofern wäre er das deutsche Pendant zu Richard Dawkins

Die britische Bildung ist bestimmt nicht so viel besser als die deutsche. Es ist eher der Vergleich Dawkins-Heckl, der einfach ungünstig ist.

 

ENOUGH WITH SCROLLING

Schule und wir“ is a publication of the Bavarian Ministry of Culture. Hundreds of thousands of parents read every issue.

Among other things, the second issue of the year 2014 contained some very interesting approaches to inclusion in education.

However, on the back cover one can read professor Wolfgang Heckl’s interview which manages to justify every stereotype which the education expert has towards the pedagogical illiteracy of unreflected people.

The best farce I have done at school was when we closed another student in the closet. During the instruction he started making noise. The teacher got panicked.

My parents were not supposed to know that I earned so much money with giving lessons.

I began in the fifth class with an E in Latin and finished school with the best grade ever – until now.

Since also students read the publication and since these interviews are about to portray people to imitate, I can imagine that teachers cannot quite as easily persuade their students that bullying is evil; that education is not about earning money; that education does not consist in marks. Heckl makes me wonder if he read what he wrote/said in his interview, when he concludes:

Education should enable people to make a picture of this world.

Heckl is the general director of the Deutsches Museum and professor of Science Communication at the Technical University of Munich – which makes him a counterpart of Richard Dawkins

No, the British education is not so much better than the German. It’s probably just the comparison between Dawkins and Heckl which is unfavourable.

Protecting education

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Es passiert nicht oft, dass die Polizei einen kurzen Austausch zum theologischen Lehramtsstudium in einer Bibliothek der Münchener Ludwigstraße bewacht.

Es war am vergangenen Freitag der Fall – nicht wegen des Lehramtsstudiums, sondern weil der Hauptteilnehmer im Austausch der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel war.

Ludwigstraße

It’s not very usual for the neighbourhood where the institutes of the Munich University are to witness policemen guarding a brief exchange on secondary teacher accreditation in the subject religion – among others.

It just happened last Friday. Not because of the issue, of course. Rather because the main participant in the exchange was the Ecumenical Patriarch of Constantinople.

Direkte Demokratie

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Da die direkte Demokratie eine gute Sache ist, müssen plebiszitäre Elemente ebenfalls gut sein. Ich fand heute diesen Zettel toll, auf dem ich angeben konnte, ob ich die bayerische Verfassung dahingehend geändert sehen möchte, dass z.B. Ehrenämter gefördert werden oder dass die Lebensverhältnisse in Stadt und Land gleichwertig sind. Ich fragte mich: „Will ich das, ja oder nein?“. Und da die Fragen von der Art waren: „Wollen Sie lieber schön und reich oder hässlich und arm sein?“ beschloss ich, mit „Ja“ zu stimmen.

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Aber ist es nicht albern zu meinen, es wäre ganz unkompliziert, schön und reich statt hässlich und arm zu sein? Ich meine, spräche es nicht von demokratischer Kultur, dem Wähler etwa das stärkste Gegenargument vorzulegen?

Die Schuldenbremse fand ich auch richtig. Aber die Verankerung von dermaßen konkreten Maßnahmen in einer Verfassung führt dazu, dass diese Verfassung keine Grundsatzerklärung mehr ist, mit der man sich im Sinn eines Verfassungspatriotismus identifizieren kann. Bezugnahmen auf konkrete Maßnahmen lassen jeden Text bürokratisch klingen.

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Direct democracy is a good thing. This implies that referendums are good and, indeed, I gladly participated in today’s referendum concerning the reform of the Bavarian constitution. Oh yes, I find volunteering great and I would like it to be sponsored. Enabling life conditions which are equal in the countryside and in the city is also a fine job for the administration. I asked myself: „Do I wish these things?“ And, of course, I wished them as much as I wish to be handsome and rich instead of ugly and poor. Therefore, I voted „yes“.

But isn’t it silly to think that becoming handsome and rich instead of ugly and poor is without any complications? It would be more democratic to let the voter know, say, the strongest counter-argument to a proposal.

I also thought that a debt brake is the right decision to make. However, enshrining concrete provisions in a constitution makes the constitution a text which citizens cannot identify themselves with in terms of their loyalty to general principles. References to concrete provisions make any text sound bureaucratic.